Emirates-Flieger in Dubai: Tunesierinnen sind an Bord derzeit nicht willkommen.

Diplomatische KriseAlle Emirates-Flüge nach Tunesien gestoppt

Eine diplomatische Krise sorgt für Wirbel in der Luftfahrt. Alle Flüge zwischen Tunesien und Dubai sind ausgesetzt worden. Der Grund: Emirates lässt gewisse tunesische Frauen nicht an Bord.

Top-Jobs

Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Auch Ende des Jahres kommt die Luftfahrt nicht zur Ruhe. Eine weitere diplomatische Krise führt zu heftigen Turbulenzen. Dieses Mal betrifft es die Golfairline Emirates. Diese verweigerte dieser Tage laut Aussagen verschiedener tunesischer Passagierinnen Frauen aus dem nordafrikanischen Land vorübergehend die Beförderung.

Die Gründe und Details dazu sind noch nicht abschließend klar. Offenbar nannte Emirates intern eine Auflage der Regierung als Grund. Dabei gehe es um Sicherheitsbedenken. Inzwischen wurden die Vorschriften wieder gelockert und betreffen nur noch gewisse Frauen.

Emirates soll «sich an Gesetze halten»

Laut tunesischen Medien wurde der Botschafter der Vereinigten Arabischen Emirate von der Regierung in Tunis einbestellt. Er erklärte, man habe sich aus «Sicherheitsgründen» für die Maßnahme entschieden. Sie gelte auch nur vorübergehend. Das reichte der tunesischen Regierung offenbar nicht als Erklärung. Sie verbot Emirates am Sonntag ab sofort, das Land anzufliegen.

Die Fluglinie kündigte daraufhin an, ab Montag (25. Dezember) die Flüge zwischen Tunis und Dubai auszusetzen. Das tunesische Transportministerium erklärte, das Verbot bleibe bestehen, solange Emirates nicht in der Lage sei, sich an internationale Gesetze und Abkommen zu halten. Der Außenminister der Vereinigten Arabischen Emirate erklärte bei Twitter, man sei mit der tunesischen Regierung wegen der Sicherheitsmaßnahme in Kontakt gewesen – und man respektiere tunesische Frauen.

Mehr zum Thema

ticker-emirates

Emirates fliegt nur noch mit Airbus A380 mit vier Klassen nach Zürich

ticker-emirates

Emirates prüft Wiederaufnahme der Flüge nach Israel

ticker-emirates

Emirates verdoppelt Angebot nach Tokio-Narita auf zwei Mal täglich

ticker-emirates

Emirates feiert 20 Jahre in Thiruvananthapuram

Video

Flugzeug auf Zug: Waghalsiges Manöver.
Ein Pilot, ein fahrender Güterzug – und kaum Platz für Fehler. In der Türkei ist ein außergewöhnliches Landemanöver gelungen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Bildschirmfoto 2026-02-16 um 095023
Nach 16 Jahren im Dienst hat der Flugzeugbauer sein letztes Dreamliner-Testflugzeug ausgemustert. Die Boeing 787-8 sollte ursprünglich einen anderen Zweck bekommen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Boeing 777 von Latam: Kurz danach wurde der Start abgebrochen.
Kurz vor dem Abheben entschied sich die Crew eines Fluges von Latam zum Startabbruch. Die Boeing 777-300 ER kam erst am Ende der 3700 Meter langen Piste von São Paulo-Guarulhos zum Stehen. Erfolgte der Abbruch zu spät?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies