Emirates-Flieger in Dubai: Tunesierinnen sind an Bord derzeit nicht willkommen.

Diplomatische KriseAlle Emirates-Flüge nach Tunesien gestoppt

Eine diplomatische Krise sorgt für Wirbel in der Luftfahrt. Alle Flüge zwischen Tunesien und Dubai sind ausgesetzt worden. Der Grund: Emirates lässt gewisse tunesische Frauen nicht an Bord.

Top-Jobs

Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Document Control Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Auch Ende des Jahres kommt die Luftfahrt nicht zur Ruhe. Eine weitere diplomatische Krise führt zu heftigen Turbulenzen. Dieses Mal betrifft es die Golfairline Emirates. Diese verweigerte dieser Tage laut Aussagen verschiedener tunesischer Passagierinnen Frauen aus dem nordafrikanischen Land vorübergehend die Beförderung.

Die Gründe und Details dazu sind noch nicht abschließend klar. Offenbar nannte Emirates intern eine Auflage der Regierung als Grund. Dabei gehe es um Sicherheitsbedenken. Inzwischen wurden die Vorschriften wieder gelockert und betreffen nur noch gewisse Frauen.

Emirates soll «sich an Gesetze halten»

Laut tunesischen Medien wurde der Botschafter der Vereinigten Arabischen Emirate von der Regierung in Tunis einbestellt. Er erklärte, man habe sich aus «Sicherheitsgründen» für die Maßnahme entschieden. Sie gelte auch nur vorübergehend. Das reichte der tunesischen Regierung offenbar nicht als Erklärung. Sie verbot Emirates am Sonntag ab sofort, das Land anzufliegen.

Die Fluglinie kündigte daraufhin an, ab Montag (25. Dezember) die Flüge zwischen Tunis und Dubai auszusetzen. Das tunesische Transportministerium erklärte, das Verbot bleibe bestehen, solange Emirates nicht in der Lage sei, sich an internationale Gesetze und Abkommen zu halten. Der Außenminister der Vereinigten Arabischen Emirate erklärte bei Twitter, man sei mit der tunesischen Regierung wegen der Sicherheitsmaßnahme in Kontakt gewesen – und man respektiere tunesische Frauen.

Mehr zum Thema

ticker-emirates

Emirates fährt Golf-Verbindungen wieder hoch

ticker-emirates

Erster Airbus A380 von Emirates hat jetzt Highspeed-Internet

...ein eigenes Badezimmer mit Dusche. Am 27. Dezember geht die Etihad-Residence zum ersten Mal mit Luxusgästen und Butler in die Lüfte.

Emirates plant First-Class-Suiten mit privatem Badezimmer

etihad airways manchester city

Fußballer tragen im englischen Pokalwettbewerb Emirates auf dem Arm - mit einer Ausnahme

Video

Es wird gearbeitet am FLughafen Basel/Mulhouse.
Am Euro Airport steht das Herz des Flugbetriebs still: Für 36 Tage wird die Hauptpiste komplett erneuert. Wo sonst Jets im Minutentakt starten und landen, dominieren nun Baumaschinen. Ein Besuch am Flughafen Basel/Mulhouse/Freiburg im Ausnahmezustand.
Luca La Rocca
Luca La Rocca
Zwei Mitarbeitende von Alaska Airlines: Teil des Sicherheitsvideos.
Die fünftgrößte Fluggesellschaft der USA führt erstmals in ihrer Geschichte ein eigenes Sicherheitsvideo ein. Der Schritt von Alaska Airlines erfolgt aus einem ganz bestimmten Grund.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
southwest airlines  independence one
Die Vereinigten Staaten feiern das Jubiläum der Unabhängigkeitserklärung und damit ihren 250. Geburtstag. Southwest Airlines nimmt das als Anlass für eine Sonderlackierung.
Timo Nowack
Timo Nowack