Flugzeug nach der Bruchlandung: Niemand wurde verletzt.

Alitalia mit Bruchlandung in Rom

Ein Airbus A320 der italienischen Nationalairline musste in Rom ohne Fahrwerk landen. Nun untersuchen die Behörden den Zwischenfall.

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Die Bedingungen waren alles andere als angenehm. In Rom stürmte es m Sonntagabend (29. September) offenbar. Auch Gewitter habe es gegeben, schreibt die italienische Zeitung Corriere della Serra. Doch daran lag es nicht, dass die Piloten des aus Madrid kommenden Airbus A320 von Alitalia den ersten Landeversuch abbrachen. Die Instrumente meldeten Probleme mit dem rechten Hauptfahrwerk. Nach dem Durchstarten ging die Crew alle nötigen Protokolle nochmals durch. Das Problem konnten sie aber nicht lösen.

In der Folge entschieden sie sich für einen Überflug des Flughafens Rom Fiumicino auf geringer Höhe, damit Experten von unten schauen konnten, was mit dem Fahrwerk nicht stimmte. Doch auch das brachte keinen Erfolg. Wie es in verschiedenen Medienberichten heißt, bereitete sich die Crew daher auf eine Notlandung ohne das rechte Hauptfahrwerk vor.

Auf Schaumteppich gelandet

Rund fünfzig Minuten nach dem ersten Versuch landeten die Piloten das Flugzeug schließlich um rund 21 Uhr ohne das ausgefahrene Fahrwerk auf einem Schaumteppich. Dabei kippte es offenbar auf die Seite und schlitterte auf der Tragfläche weiter. Notfall-Einsatzkräfte warteten bei der Ankunft bereits. Die 151 Passagiere verließen den Jet über die Notrutschen. Verletzt wurde niemand. Die italienische Luftfahrtbehörde untersucht den Zwischenfall nun. Die Piste musste nach dem Zwischenfall einige Zeit geschlossen werden.

Erst am vergangenen Freitag gab es einen ähnlichen Zwischenfall in Zürich. Eine Dash 8 von Croatia Airlines konnte ihr Bugfahrwerk nicht ausfahren. Sie landete daraufhin ohne die Vorderräder. Auch da wurde niemand verletzt.

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