Flugzeug nach der Bruchlandung: Niemand wurde verletzt.

Alitalia mit Bruchlandung in Rom

Ein Airbus A320 der italienischen Nationalairline musste in Rom ohne Fahrwerk landen. Nun untersuchen die Behörden den Zwischenfall.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Die Bedingungen waren alles andere als angenehm. In Rom stürmte es m Sonntagabend (29. September) offenbar. Auch Gewitter habe es gegeben, schreibt die italienische Zeitung Corriere della Serra. Doch daran lag es nicht, dass die Piloten des aus Madrid kommenden Airbus A320 von Alitalia den ersten Landeversuch abbrachen. Die Instrumente meldeten Probleme mit dem rechten Hauptfahrwerk. Nach dem Durchstarten ging die Crew alle nötigen Protokolle nochmals durch. Das Problem konnten sie aber nicht lösen.

In der Folge entschieden sie sich für einen Überflug des Flughafens Rom Fiumicino auf geringer Höhe, damit Experten von unten schauen konnten, was mit dem Fahrwerk nicht stimmte. Doch auch das brachte keinen Erfolg. Wie es in verschiedenen Medienberichten heißt, bereitete sich die Crew daher auf eine Notlandung ohne das rechte Hauptfahrwerk vor.

Auf Schaumteppich gelandet

Rund fünfzig Minuten nach dem ersten Versuch landeten die Piloten das Flugzeug schließlich um rund 21 Uhr ohne das ausgefahrene Fahrwerk auf einem Schaumteppich. Dabei kippte es offenbar auf die Seite und schlitterte auf der Tragfläche weiter. Notfall-Einsatzkräfte warteten bei der Ankunft bereits. Die 151 Passagiere verließen den Jet über die Notrutschen. Verletzt wurde niemand. Die italienische Luftfahrtbehörde untersucht den Zwischenfall nun. Die Piste musste nach dem Zwischenfall einige Zeit geschlossen werden.

Erst am vergangenen Freitag gab es einen ähnlichen Zwischenfall in Zürich. Eine Dash 8 von Croatia Airlines konnte ihr Bugfahrwerk nicht ausfahren. Sie landete daraufhin ohne die Vorderräder. Auch da wurde niemand verletzt.

Mehr zum Thema

ticker-airbus-helicopters

Frankreich bestellt Minidrohnen-System von Airbus für Marine

Airbus A220 von Swiss: Die Airline sucht nach der Ursache des Triebwerksversagens.

Airbus will in den nächsten Wochen Verkaufsgespräche für den A220-500 aufnehmen

ticker-airbus-konzern-

Airbus testet 5G-Funknetz aus dem All

boeing produktion (3)

Boeing triumphiert bei den Bestellungen, Airbus bei den Auslieferungen

Video

Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies