ATR 72-600 von Intersky: Bald im Verbund mit City Jet?

Wöhrl: Europäische Regionalairline

Laut einem Medienbericht zimmert Hans Rudolf Wöhrl nach dem Kauf von City Jet eine große europäische Regionalfluglinie - mit Intersky.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Es ist nicht die große Zeit der Regionalfluglinien. Mit Augsburg Airways und OLT Express mussten 2013 gleich zwei prominente Vertreter der Gattung aufgeben. Sie reihen sich in eine lange Liste von Misserfolgen ein. Namen wie Air Southwest, Austrojet, Baboo, Cirrus, Cityline Swiss, Contact Air, Flytouropa, Islas Airways oder Robin Hood Aviation verschwanden längst von der Bildfläche. Von den 195 europäischen Regionalfluglinien, die vor fünf Jahren noch existierten, überlebten nur 130, ergab kürzlich eine Studie. Mit anderen Worten: Jede dritte Regionalairline stirbt.

Dennoch zimmern Hans Rudolf Wöhrl und sein Geschäftspartner Peter Oncken mit ihrer Intro Aviation offenbar an einer neuen europäischen Regionalfluggesellschaft. Nach der Übernahme von City Jet wolle das Duo die irische Fluggesellschaft mit Intersky fusionieren, berichtet das Magazin Wirtschaftswoche. Die österreichische Fluglinie mit Heimbasis Friedrichshafen gehört zu 74,9 Prozent Intro Aviation. Es gebe «einen Markt für Regionalverbindungen für Geschäftsleute abseits der großen Wirtschaftszentren in Europa», begründete Wöhrl gegenüber dem Blatt.

Groß genug, um gegen Lufthansa bestehen zu können

Für Wöhrl ist klar, dass es einen Mangel an Flugverbindungen für Geschäftsreisende zwischen Europas Regionen gibt. Um als Anbieter in diesem Markt zu bestehen, müsse man aber eine gewisse Größe haben. Es gehe darum, «beide zu einer neuen, in ganz Europa aktiven Regionallinie zu machen, die groß genug ist, um nicht von den Großen wie Lufthansa verdrängt zu werden», erklärte Wöhrl der Wirtschaftswoche.

Die vereinigte Fluglinie (City Jet, ihre belgische Tochter VLM und Intersky) würde eine Flotte von 51 Flugzeugen besitzen. Diese wäre ziemlich heterogen. Sie würde aus ATR 72, BAe 146-200/Avro RJ85, Dash 8, Do328-10 und Fokker 50 bestehen.

Mehr zum Thema

Emirates und Dubai: Zwei Schwergewichte der Luftfahrt, die zuletzt Passagiereinbrüche verzeichneten.

Wer zählt am meisten Passagiere?

ticker-atc

Europas Luftverkehr erreicht erneut Rekordniveau: 37.640 Flüge an einem Tag

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair: Wie viele Flugzeuge hat die Airline-Gruppe?

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Video

Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
aeroTELEGRAPH-Herausgeber Stefan Eiselin zum Unglück von Flug SR1111: «»
Rauch im Cockpit, ausfallende Instrumente und schließlich ein nicht mehr kontrollierbares Flugzeug: Der Absturz von Flug SR111 von Swissair kostete 229 Menschen das Leben. Die Erkenntnisse aus der Katastrophe führten später zu neuen Sicherheitsregeln – und wirken bis heute nach.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier