Übergabe des erste Airbus A321 XLR von Wizz Air im Mai 2025: Es werden deutlich weniger folgen als geplant.

Statt 47Wizz Air will nur noch 10 bis 15 Airbus A321 XLR

Der ungarische Billigflieger plant, nur noch 10 bis 15 statt 47 Airbus A321 XLR einzuflotten. Wizz Air will sich beim Betrieb dieser deutlich kleineren XLR-Flotte auf Großbritannien konzentrieren.

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Wizz Air beendet das Kapital Wizz Air Abu Dhabi und reduziert in diesem Zuge ihre Order von Airbus A321 XLR - das kündigte der ungarische Billigflieger vergangene Woche an. Man habe ein Recht für Umwandlungen in normale A321 Neo und spreche derzeit mit Airbus darüber, sagte Chef József Váradi. Daher werde man weniger als die ursprünglich geplanten 47 A321 XLR erhalten. Jedoch sagte Váradi nicht, wie groß die Reduktion ausfällt.

Das hat sich nun geändert. In der Präsentation zu den Quartalszahlen am Donnerstag (26. Juli) schrieb Wizz Air, man wolle die XLR-Flotte auf die richtige Größe bringen. «Ziel sind 10 bis 15 Flugzeuge statt 47 bestellte Flugzeuge», ist dort zu lesen.

«Mittel- und Osteuropa hat für den A321 XLR einfach keine Priorität»

Im folgenden Gespräch mit Analysten sagte Váradi, von den bisher bestellten 47 XLR könne man «grob die Hälfte umwandeln, ohne dass jemand dazu ja sagen muss oder Kosten entstehen». Sprich: Für etwa 23 oder 24 der Flugzeuge hält Wizz Air schon gesicherte Umwandlungsrechte, für die weiteren Umwandlungen muss die Airline mit Airbus verhandeln.

Váradi erklärte, ursprünglich habe man drei Einsatzfelder für den Airbus A321 XLR gesehen: von Abu Dhabi nach Westeuropa, von Mitteleuropa nach Indien und von Großbritannien nach Nahost. «Jetzt fällt Abu Dhabi weg», so der Manager. Zudem gelte nun: «Mittel- und Osteuropa hat für den XLR einfach keine Priorität.» Man wolle auch andere Ziele priorisieren, anstatt den XLR in die rauen Bedingungen Indiens zu schicken. Damit dürften sich Pläne für Indien-Flüge ab Wien erledigt haben. Und so bleibt im Wesentlichen Großbritannien übrig.

A321 XLR von Wizz Air - «keine Pläne für Transatlantikflüge»

Die gute Nachricht sei, dass man mit der Leistung des ersten Airbus A321 XLR in Großbritannien (er fliegt zwischen London und Jeddah) sehr zufrieden sei, so der Wizz-Air-Chef. Dort werde nun der XLR-Fokus von Wizz Air liegen, besonders für Flüge nach Nahost und Afrika. Eine Option wollte Váradi aber gleich ausschließen: «Wir haben keine Pläne für Transatlantikflüge.» Niemand solle erwarten, dass XLR von Wizz über den Atlantik fliegen.

«Betrachtet man den XLR innerhalb der Gruppe insgesamt, ist dies im Großen und Ganzen eine sehr kleine Nische», stellte der Wizz-Air-Chef zudem klar. «Wahrscheinlich wird es nicht mehr als 2 bis 3 Prozent der Gesamtkapazität der Fluggesellschaft ausmachen.»

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