Southwest Airlines: Wer darf wo mitfliegen?

BerechtigungWarum freie Klappsitze bei Southwest Airlines für Ärger sorgen

In den USA pendeln viele Airline-Mitarbeitende per Flugzeug zu ihrem Einsatzort. Bei Southwest Airlines sorgt deshalb eine neue Regelung für Diskussionen: Wer darf die freien Jumpseats in der Kabine nutzen?

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Bei Southwest Airlines sorgen derzeit ausgerechnet ungenutzte Klappsitze für Ärger. Die Fluggesellschaft hat entschieden, freie sogenannte Jumpseats in der Kabine künftig wieder allen berechtigten Mitarbeitenden auf Reisen zugänglich zu machen. Darüber freuen sich Mechanikfachkräfte, Bodenmitarbeitende und andere Beschäftigte. Die Flugbegleitergewerkschaft hingegen ist verärgert.

Erst im März hatte Southwest die Regeln geändert und die freien Sitze ausschließlich Flugbegleiterinnen und Flugbegleitern vorbehalten. Die Gewerkschaft argumentierte damals, dass sich die Jumpseats im Arbeitsbereich der Kabinencrews befänden und nur entsprechend geschulte Crewmitglieder dort sitzen sollten. Zudem seien Kabinencrews im Notfall für Evakuierungen ausgebildet. Doch die Mechanikergewerkschaft legte Beschwerde ein. Ihr Tarifvertrag schreibt vor, dass ihre Mitglieder beim Zugang zu verfügbaren Jumpseats nicht schlechtergestellt werden dürfen als andere Beschäftigtengruppen.

Southwest Airlines musste nachgeben

Southwest gab schließlich nach und hob die Beschränkung wieder auf. Künftig können alle berechtigten Mitarbeitenden die Sitze nutzen, wenn ein Flug ausgebucht ist. Allerdings führt die Airline eine jährliche Schulung ein. Wer einen Kabinen-Jumpseat nutzen möchte, muss sich künftig mit einem kurzen Computertraining zu Abläufen, Verhaltensregeln und Notfallverfahren qualifizieren.

Der Streit zeigt, wie wichtig solche Reisemöglichkeiten für Airline-Mitarbeitende sind. Gerade in den USA pendeln viele Beschäftigte per Flugzeug zu ihrem Einsatzort. Bei Southwest soll laut Gewerkschaftsangaben fast ein Drittel der Crews auf diese Weise zur Arbeit kommen.

Mehr zum Thema

ticker-southwest-airlines

An diesen vier Flughäfen eröffnet Southwest Airlines ihre ersten Lounges

ticker-southwest-airlines

Southwest Airlines spendet jährlich Flüge im Wert von einer Million Dollar

ticker-southwest-airlines

Southwest baut eigenes Pauschalreise-Angebot aus

Kabine von Southwest Airlines: Mancher Fluggast braucht zwei Sitze.

Southwest hat umstrittene Zusatzsitz-Regel für Vollleibige zurückgenommen

Video

Feuerwerk und Flugzeug: Keine gute Kombination.
Feuerwerk und Flugzeuge sind keine gute Kombination. Das zeigte sich am Flughafen Mundo Maya in Guatemala, als ein Airbus A320 von Avianca zur Landung ansetzte.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der neue Honda Jet: Die Maschine heißt ab sofort Echelon.
Der japanische Businessjet-Hersteller vermeldet Fortschritte beim Bau der ersten Echelon-Maschine, muss aber gleichzeitig eine deutliche Verzögerung einräumen. Erstflug und Zulassung verschieben sich um bis zu drei Jahre.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A320 Neo wird bei Tarmac Aerosave zerlegt: Das Unternehmen erweitert seine Zerlegungskapazitäten.
Eigentlich könnten sie noch Jahrzehnte fliegen. Trotzdem werden derzeit auffällig viele junge Airbus A220, A320 Neo und Boeing 737 Max zerlegt. Warum?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies