Donald Trump: Sein Team versucht, beim Fliegen zu sparen.

SkiplaggingTrumps Wahlkampfteam hält sich nicht an Regeln der Airlines

Das Wahlkampfteam von Donald Trumps Lobbygruppe Save America spart gerne bei Flugbuchungen - und nutzt dabei die umstrittene Praxis Skiplagging.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Principal Engineer - Flight Physics Simulation

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
aaa aviation academy austria logo

ATO Training Expert (m/f/d)

Aviation Academy Austria
Vollzeit
Neusiedl am See
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Drei Jahre darf ein Teenager aus den Vereinigten Staaten nicht mit American Airlines fliegen. Der Grund: Seine Eltern hatten ein Flugticket für den 17-Jährigen von Gainesville über Charlotte nach New York JFK gebucht - doch er wollte den letzten Teil der Reise nicht antreten, wie er am Check-in zugab. Damit verstieß er gegen die Beförderungsbedingungen - und die Folge war die Sperrung.

Ob es dem Team von Ex-Präsident Donald Trump bald auch so geht? Zumindest nutzen die Mitarbeitenden von Trumps Lobbygruppe «Save America» dieselbe Webseite, die auch die Eltern des von American Airlines gesperrten Jungen zur Buchung verwendet hatten.

Nicht illegal - aber gegen die Vertragsbedingungen

Das geht aus von der Organisation offengelegten Formularen zu ihren Ausgaben hervor. Dort ist unter anderem bei den Reisekosten eine Gebühr für Buchungen bei Skiplagged angegeben. Diese Webseite hat sich darauf spezialisiert, solche Umsteigeflüge herauszusuchen.

Illegal ist es nicht, bei Skiplagged oder auf eigene Faust einen Umsteigeflug zu buchen und früher auszusteigen. Doch es verstößt gegen die Beförderungsbedingungen fast aller Fluggesellschaften. Und diese Beförderungsbedingungen sind verbindlich, denn: Wer ein Ticket kauft, schließt einen Vertrag mit der Airline ab. Hält man sich nicht an die Regeln, drohen also Konsequenzen wie zusätzliche Kosten oder eine Sperrung.

Schwer nachweisbar

Denn einerseits gehen den Fluggesellschaften so potenzielle Einnahmen verloren. Andererseits erschwert die Praxis die Prognosemethoden, mit denen Airlines die Überbuchungsquoten für Flüge berechnen. Durch die Überbuchung – also das Verkaufen von zu vielen Tickets pro Flug – versuchen Fluglinien, die Auslastung zu optimieren, weil es auf vielen Flügen bestimmte Prozentsätze sogenannter «No Shows» gibt.

Dass trotz der Regeln viele Reisende Skiplagging betreiben, liegt einerseits daran, dass sich sie nicht bewusst sind, dass sie gegen die Beförderungsbedingungen verstoßen. Andererseits ist es auch gar nicht so einfach, die Intention, früher auszusteigen, nachzuweisen. Bei Trumps Team könnten die Airlines aber künftig vielleicht ein Auge drauf haben.

Mehr zum Thema

Flieger von American Airlines: Der Junge musste einen neuen Flug buchen.

Airline sperrt Teenager für drei Jahre - weil er früher aussteigen wollte

So sieht die Suche auf der Reiseseite Momondo aus.

Das Geheimnis der Ticketpreise

Wer einen Gips trägt, der weniger als vier Tage alt ist, darf bei Air Berlin nicht an Bord. Das Gesundheitsrisiko sei zu groß. Ein Gipsbein muss man zudem vorher anmelden - aus Platzgründen.

Achtung, Kleingedrucktes

Flugverlauf: Absturz nahe West Palm Beach.

Bombardier Learjet 60 stürzt in Wohngebiet in Florida - neun Tote

Video

Die ehemalige D-AICD: Sie hat ihren Standplatz verlassen.
Seit Anfang 2022 steht am Flughafen Düsseldorf ein ehemaliges Condor-Flugzeug. Nun wurde der 28 Jahre alte Airbus A320 von seiner Position weggeschleppt. Denn der geheimnisvolle Eigentümer lässt prüfen, ob der Jet wieder abheben kann.
Timo Nowack
Timo Nowack
Bangkok Suvarnabhumi aus der Luft: Der Flughafen soll seine Kapazität verdoppeln.
Der Flughafen Bangkok-Suvarnabhumi soll künftig 120 Millionen Fluggäste pro Jahr abfertigen, doppelt so viele wie heute. Dafür sind ein neues Südterminal und eine vierte Piste geplant. Und schon zuvor soll es eine Erweiterung geben.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Bildschirmfoto 2026-11-04 um 125453
Ein Learjet 60 stürzte fast senkrecht auf eine Straße in Florida, neun Menschen starben. Jetzt wurden Teile des Höhenruders gefunden - bis zu 6,1 Kilometer vom Wrack entfernt.
Laura Frommberg
Laura Frommberg