Kontrollturm des Bangkok Suvarnabhumi Airport: Die Kommunikation wäre unterbrochen.

Thai-Proteste bedrohen Luftverkehr

Die Demonstranten in Bangkok haben ein neues Ziel ausgemacht. Sie wollen die Flugsicherung Thailands lahmlegen und so die Regierung weiter bedrängen.

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«Bangkok Shutdown». Das ist die neueste Losung der Protestbewegung in Thailand. Die Oppositionsgruppen wollen die Hauptstadt lahmlegen und so die Regierung zum Rücktritt bewegen. Nun haben sie ein neues Ziel ausgemacht. Die Demonstranten wollen den Zugang zum staatlichen Unternehmen Aeronautical Radio of Thailand Company – kurz Aerothai – blockieren.

Das hätte gravierende Folgen. Denn Aerothai ist für den Funkverkehr in der Luftfahrt und die Flugsicherung zuständig. Könnten die Mitarbeitenden nicht zur Arbeit, würde der Luftverkehr zusammenbrechen. Nicht nur Flüge nach Thailand selbst wären betroffen, sondern auch überfliegende.

Gefägnisstrafen von bis zu 15 Jahren

Wenn die Regierung bis am Mittwoch nicht zurücktrete, werde man den Plan umsetzen, so die Opposition. Das Transportministerium reagierte umgehend mit harschen Worten. Man werde drakonische Strafen für Leute aussprechen, welche die Arbeit der Fluglotsen behinderten, so Minister Woradej Harnprasert. Ihnen drohten Gefängnisstrafen von bis zu 15 Jahren. «Bitte blockieren Sie Aerothai nicht. Bitte nehmen Sie nicht das ganze Land als Geisel», so seine dramatischen Worte.

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