Airbus A319 mit dem Kennzeichen HB-IPV: Ist nicht mehr.

CS300 fehlenSwiss muss ihre A319 länger betreiben

Eigentlich wollte Swiss ihre Airbus A319 bereits in diesem Jahr ausflotten. Wegen Lieferproblemen bei der C-Series und dem Aus von Air Berlin fliegen sie vorerst weiter.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Neue Flugzeugtypen sind immer ein Risiko. Das haben in den vergangenen Jahren alle Fluggesellschaften erlebt, die als Erstkunden neue Jets in die Flotte aufnahmen – auch Swiss. Die Lufthansa-Tochter musste schon zu Beginn damit leben, dass sich das Datum der Erstauslieferung der Bombardier C-Series immer weiter hinauszögerte. Inzwischen fliegen zwar schon viele der Bombardier-Flieger für die Lufthansa-Tochter. Doch die Terminprobleme halten an.

Und das zwingt Swiss, die Airbus A319 weiter zu betreiben, die eigentlich durch neue C-Series CS300 ersetzt werden sollten. «Ein A319 wird für rund ein Jahr bis Ende 2018 weiter geleast», bestätigt ein Sprecher aeroTELEGRAPH. «Zudem wird ein eigener A319 bis Ende 2018 weiterbetrieben.» Eigentlich sollte das kleine Airbus-Modell bei Swiss bereits 2017 ausgeflottet werden.

Mehr Kapazität nach Air-Berlin-Aus

Grund für die Verspätungen bei der C-Series sind die Triebwerke vom Typ Pratt & Whitney Pure Power PW1500G. Im September war bekannt geworden, dass es Schwierigkeiten bei der Montage der Fan-Schaufeln gegeben hatte. Der Motorenbauer hat inzwischen Gegenmaßnahmen ergriffen und auch Schritte unternommen,  um die Triebwerke beständiger zu machen. Wegen der Probleme hat Kundin Korean Air aber beschlossen, ihre erste C-Series erst später als geplant zu übernehmen. Eigentlich hätte sie dieser Tage eintreffen sollen, neu wird von Ende 2017 geredet.

Die Probleme bei der C-Series sind nicht der einzige Grund, warum Swiss ihre A319 doch noch länger braucht. Seit dem Wegfall von Air Berlin ist die Nachfrage bei Swiss auf einigen Strecken sprunghaft angestiegen. «Aufgrund von Kapazitätserhöhungen werden derzeit auch die weiteren Verträge evaluiert», so der Swiss-Sprecher weiter. Das heißt, die A319 könnten noch einige Zeit im Einsatz bleiben.

Mehr zum Thema

Der Airbus A380 mit der Kennung 9M-MNE bei der Ankunft in Tarbes 2022: Seit 2024 als 2-JEYL registriert.

Was aus Airbus' zweitem A380 mit Guernsey-Kennzeichen wird

ticker-airbus-konzern-

Airbus erhält 25-Jahres-Vertrag für Cybersicherheit in Frankreich

Die G-POWM von Titan Airways: Wird bald als 9H-ZTE registriert.

Titan Airways meldet Airbus-Werksshuttle-Flieger in Malta an

Tragflächen-Produktion bei Airbus in Broughton: Für den A321 Neo liegen viele Bestellungen vor.

Airbus investiert in ehemalige A380-Flügelfertigung, um A321-Produktion hochzufahren

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier