Jet von Ryanair: Tarifverhandlungen für Flugbegleiter zeichnen sich ab.

FlugbegleiterRyanair verhandelt mit Verdi und Ufo

Die Billigairline macht den nächsten Schritt zur Normalisierung der Arbeitsbedingungen. Sie erkennt die Gewerkschaften Verdi und Ufo als Vertretung der Flugbegleiter an.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Der Wandel bei Ryanair begann im Dezember 2017. Damals erkannte der irische Billigflieger zum ersten Mal Gewerkschaften als Verhandlungspartner an. Im März 2018 machte die Fluggesellschaft dann einen weiteren Schritt in Richtung normale Arbeitsbedingungen: Sie bot den Piloten an deutschen Basen ab dem 1. November erstmals Direktanstellungen an.

Am Montag (23. April) hat die Gewerkschaft Verdi nun mitgeteilt, dass Ryanair Verdi als gewerkschaftliche Vertretung der in Deutschland beschäftigten Ryanair-Flugbegleiter anerkennt. Ein entsprechendes Angebot habe die Airline vergangene Woche vorgelegt.

Treffen im Mai

«Wir begrüßen diesen ersten Schritt in Richtung Tarifverhandlungen», sagt Verdi-Bundesvorstandmitglied Christine Behle. «Eine Reform der Arbeitsbedingungen für die in Deutschland bei Ryanair eingesetzten Kabinenbeschäftigten ist dringend notwendig.»

Das nächste Treffen zwischen Ryanair und Verdi-Vertretern ist für Mitte Mai angesetzt. Verdi fordert zusammen mit anderen europäischen Gewerkschaften von Ryanair Tarifverhandlungen für alle Beschäftigtengruppen unabhängig von deren Vertragsstatus unter Anerkennung von nationalem Recht.

Auch Ufo dabei

Am Dienstag erklärte auch die Flugbegleitgewerkschaft Ufo, sie habe ein Angebot zu Tarifverhandlungen von Ryanair erhalten, wie die Nachrichtenagentur DPA berichtet. Noch am Montag hatte Ufo-Tarifvorstand Nicoley Baublies kritisiert, dass die Iren nur mit Verdi sprechen wollten. Baublies zeigt sich weiter skeptisch, ob Ryanair Arbeitsbedingungen verbessern oder sich mit den Gesprächsangeboten lediglich Zeit erkaufen wolle.

Mehr zum Thema

Boeing 737 von Ryanair: Bald mehr in Riga unterwegs.

Ryanair verspottet Air Baltic als «Zombie» - und greift die kriseldne Airline frontal an

ticker-ryanair

Boeing 737 Max von Ryanair kommt bei Landung mit Winglet der Piste gefährlich nahe

ticker-ryanair

39 Prozent der Ryanair-Aktionärinnen und -Aktionäre stimmen gegen Michael O’Learys Vergütung

ticker-ryanair

Ryanair-Chef widerspricht Darstellung nach Fensterbruch

Video

midway atoll usfws
Die USA müssten mindestens 100 Millionen Dollar investieren, um den Flughafen des Midway Atolls betriebsbereit zu halten. Etliche Airlines und der Flugzeugbauer Boeing werben für die Investition - obwohl es so gut wie keine Starts und Landungen an dem Airport gibt.
Timo Nowack
Timo Nowack
Feuerwerk und Flugzeug: Keine gute Kombination.
Feuerwerk und Flugzeuge sind keine gute Kombination. Das zeigte sich am Flughafen Mundo Maya in Guatemala, als ein Airbus A320 von Avianca zur Landung ansetzte.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der neue Honda Jet: Die Maschine heißt ab sofort Echelon.
Der japanische Businessjet-Hersteller vermeldet Fortschritte beim Bau der ersten Echelon-Maschine, muss aber gleichzeitig eine deutliche Verzögerung einräumen. Erstflug und Zulassung verschieben sich um bis zu drei Jahre.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies