Flieger von Ryanair: Noch öfter in Memmingen zu sehen.

GewerkschaftRyanair und Vereinigung Cockpit verhandeln in Dublin

In der irischen Hauptstadt treffen sich am Mittwoch erstmals Vertreter von Ryanair und der Vereinigung Cockpit. Darum wird es von deutschen Piloten vorerst keine Streiks geben.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Der Termin steht fest: «Da Ryanair für den 20. Dezember 2017 Tarifverhandlungen anbietet, haben wir entschieden, dieses Angebot anzunehmen und werden an diesem Tag nach Dublin reisen». Das hat die für Ryanair zuständige Tarifkommission der Vereinigung Cockpit in einem internen Schreiben vom 15. Dezember dem Cockpitpersonal mitgeteilt. Sie begrüßt in der Mitteilung, die aeroTELEGRPAH vorliegt, die Anerkennung als gewerkschaftliche Vertretung der deutschen Ryanair-Piloten.

«Ziel in Deutschland ist es jedoch Tarifverträge zu erreichen», betonen die Gewerkschafter. Weiter heißt es, mit der Aufnahme von Tarifverhandlungen sei die Grundlage dafür geschaffen, dass die Vereinigung Cockpit zunächst nicht streiken werde. «Das gilt natürlich nur solange, solange wir in konstruktiven Verhandlungen mit dem Management von Ryanair sind.» Bis einschließlich 20. Dezember werde es in jedem Fall keine Arbeitskampfmaßnahmen geben.

Eine Befürchtung und Bedingung

Ryanair freut sich nach eigenen Angaben auf die Gespräche. Personalchef Eddie Wilson betonte in einem Brief an die deutsche Gewerkschaft aber nochmals, dass man nur mit Ryanair-Piloten sowie Juristen, Verhandlern und Experten sprechen werde, nicht mit Vereinigung-Cockpit-Vertretern, die anderswo arbeiteten. Insbesondere Lufthansa-Mitarbeiter will die Billigairline nicht am Verhandlungstisch sehen.

Mehr zum Thema

Flieger von Ryanair: Ein radikaler Sinneswandel.

Ryanair knickt ein und akzeptiert Gewerkschaften

Flieger von Ryanair: In Deutschland ist Sand im Getriebe.

Deutsche Ryanair-Piloten wollen streiken

Schild von Ryanair: Die Fluglinie hat Ärger.

Ryanair umgarnt Piloten mit Lohnerhöhung

ticker-unruly-passenger

Französisches Gericht verurteilt Pöbelpassagiere - zehn Monate Haft auf Bewährung und Geldstrafe

Video

Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Moment der Kollision: Zum Glück verletzte sich der Fahrer nur leicht.
Eine Boeing 767 von United Airlines berührte beim Anflug in Newark einen Lastwagen und einen Lichtmast. Flug UA169 landete dennoch sicher. Brisant: Weder Cockpit noch Flugsicherung registrieren die Kollision zunächst.
Laura Frommberg
Laura Frommberg