Bulldozer blockiert Flugzeug von Virgin Australia: Schulden auf mehr als vier Milliarden Euro geschätzt.

Flughafen PerthBulldozer versperren Virgin-Fliegern den Weg

Die australische Fluglinie musste Insolvenz anmelden. Weil der Flughafen Perth sich um ausstehende Zahlungen sorgt, blockiert er Flugzeuge von Virgin Australia.

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Die Corona-Krise ließ den Schuldenberg von Virgin Australia auf 6,8 Milliarden Australische Dollar oder umgerechnet 4,1 Milliarden Euro anwachsen. Die Fluglinie hoffte deshalb auf staatliche Hilfe. Die Mittel aus ihrem Rettungsschirm lässt die Regierung in Canberra jedoch Mitbewerbern zukommen.

Man könne nicht Unternehmen unterstützen, die schon vorher angeschlagen gewesen seien, so die Begründung. Virgin Australia hat in den letzten zehn Jahren nur ein einziges Mal schwarze Zahlen geschrieben. Vergangene Woche meldete die Fluglinie deshalb Insolvenz an.

«Erhebliche ausstehende Rechnungen»

Während Virgin Australia einen Notflugplan aufrecht erhält, übernimmt das Beratungsunternehmen Deloitte die Verwaltung. Der Flughafen Perth macht sich dennoch Sorgen.  Seit vergangenem Freitag (24. April) blockiert er vier parkende Flugzeuge mit Bulldozern, Fluggasttreppen oder Lastwagen, wie der TV-Sender Nine News berichtet.

«Virgin hat erhebliche ausstehende Rechnungen gegenüber dem Flughafen Perth für Flugplatz- und Terminalnutzungsgebühren», sagte ein Sprecher. Er moniert, die Fluglinie habe diese Gelder bereits von Passagieren sowie durch Aufträge für Wanderarbeiterflügen eingenommen. Wie hoch die Schulden sind, ist bisher nicht klar. Laut dem Flughafen Perth wickelt die Airline trotz der Blockade noch 180 wöchentliche Flüge ab Perth ab.

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