Airbus-Schriftzug auf einem Flugzeug: In den USA überraschte Airbus US mit einem ungewöhnlichen Tweet.

Social-Media-FailRätsel um Twitter-Beef zwischen Airbus und American Airlines

In den USA wurde vom offiziellen Airbus-Account per Twitter eine Servicefrage an American Airlines gestellt. Airbus spricht von einem nicht autorisierten Benutzer.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Der Kunde ist König - eigentlich ist das ein ungeschriebenes Gesetz. Daher sollte man besser auch versuchen, ihn nicht direkt anzugreifen - schon gar nicht in den Sozialen Medien. In den USA ist das jetzt geschehen. Doch offenbar war das ein großes Versehen.

«@AmericanAir - uns wurde vor drei Stunden gesagt, dass unser verspätetes Gepäck am DCA [Ronald Reagan Washington National Airport] ankommen würde und dass wir angerufen würden, wenn es ankommt. Angeblich sind sie schon seit einer Stunde auf dem Boden und kein Anruf. Was ist los?» - dieser Tweet wurde nicht von irgendeinem Reisenden abgesetzt. Sondern vom Twitter-Account von Airbus US.

Nicht autorisierter Nutzer

Normalerweise nutzt Airbus den Kanal für Unternnehmensnews à la «Wir produzieren seit zehn Jahren in den USA». Ein Tweet wie der an American Airlines ist also durchaus ungewöhnlich. Airbus hat den Post wieder gelöscht, aber nicht ohne, dass Medien wie die Tech Times darauf aufmerksam wurden.

In einem Folge-Post stellte das Unternehmen klar: «Ein nicht autorisierter Benutzer hat sich irgendwie Zugang zu unserem Twitter-Konto verschafft». Man wolle umgehend alle Passwörter anpassen und die Vorsichtsmaßnahmen verschärfen.

Bei Twitter kam selbstverständlich sofort Spekulation drüber auf, wer dieser Nutzer sein könnte. Da der Tweet weder Schimpfwörter noch eindeutige Botschaften beinhaltet, gehen einige davon aus, dass es sich bei dem nicht autorisierten Benutzer um jemanden aus dem Airbus-Team handelt, der oder die vergaß, vom Firmen-Account auf den eigenen Twitter-Account umzustellen.

Hack in Indien

Hacks sind in der Regel etwas deutlicher erkennbar. Im vergangenen September etwa überraschte die indische Billigfluggesellschaft Go First plötzlich mit einem neuen Twitter-Namen. Aus Go First wurde vitalik.eth. Statt dem blau-weißen Airline-Logo präsentierte die Fluggesellschaft ihren rund 200.000 Followern ein Bild von Vitalik Buterin, einem kanadischen Programmierer, der als einer der Mitbegründer der Kryptowährung Ethereum gilt.

Ein paar krude Tweets später wurde klar, dass der offizielle Twitter-Account gehackt wurde, offenbar handelte es sich bei dem Täter um einen Anhänger der Kryptowährung Ethereum. Go First bestätigte den Vorfall und versprach schnellstmögliche Aufklärung.

Mehr zum Thema

Airport Atlanta und ein Screenshot der nicht erreichbaren Webseite: Reisende müssen sich woanders informieren.

Pro-Putin-Hacker attackieren Flughafen-Webseiten

Die aktuelle Bemalung an einem TAAG-Flieger in Madrid im Februar 2023.

Airlines investieren in Hacker-Schutz und Turnarounds

Tap sagt erstmals, welche Kundendaten Hacker gestohlen haben

Tap sagt erstmals, welche Kundendaten Hacker gestohlen haben

ticker-american-airlines

Boeing 777 von American Airlines startet ohne funktionierende Beleuchtung in Bordküchen

Video

Airbus A350 von Finnair: Bald eigen Musik an Bord.
Die veränderte Kundenstruktur bringt eine stärkere Markenpositionierung als finnische Airline. Komponist Lari Porra schuf für Finnair eine Klangwelt, die finnische Landschaften und das Reisegefühl musikalisch erlebbar machen soll. So klingt sie.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
pab wingair fujairah airbus a320 neo acj
Bei Airbus in Toulouse ist ein frisch produzierter A320 Neo zu erspähen, dessen Lackierung deutlich macht: Er wird in die Vereinigten Arabischen Emirate gehen. Allerdings nicht zu einer Airline.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a380 qantas sao paolo
Ein Airbus A380 der australischen Airline hat einen Flug nach Brasilien absolviert, der nicht zum Linienflugprogramm von Qantas gehört. Das sorgte für zwei Premieren. Nun gibt es Gerüchte, dass ein Superstar den Superjumbo gemietet haben soll.
Timo Nowack
Timo Nowack