Airbus-Schriftzug auf einem Flugzeug: In den USA überraschte Airbus US mit einem ungewöhnlichen Tweet.

Social-Media-FailRätsel um Twitter-Beef zwischen Airbus und American Airlines

In den USA wurde vom offiziellen Airbus-Account per Twitter eine Servicefrage an American Airlines gestellt. Airbus spricht von einem nicht autorisierten Benutzer.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Der Kunde ist König - eigentlich ist das ein ungeschriebenes Gesetz. Daher sollte man besser auch versuchen, ihn nicht direkt anzugreifen - schon gar nicht in den Sozialen Medien. In den USA ist das jetzt geschehen. Doch offenbar war das ein großes Versehen.

«@AmericanAir - uns wurde vor drei Stunden gesagt, dass unser verspätetes Gepäck am DCA [Ronald Reagan Washington National Airport] ankommen würde und dass wir angerufen würden, wenn es ankommt. Angeblich sind sie schon seit einer Stunde auf dem Boden und kein Anruf. Was ist los?» - dieser Tweet wurde nicht von irgendeinem Reisenden abgesetzt. Sondern vom Twitter-Account von Airbus US.

Nicht autorisierter Nutzer

Normalerweise nutzt Airbus den Kanal für Unternnehmensnews à la «Wir produzieren seit zehn Jahren in den USA». Ein Tweet wie der an American Airlines ist also durchaus ungewöhnlich. Airbus hat den Post wieder gelöscht, aber nicht ohne, dass Medien wie die Tech Times darauf aufmerksam wurden.

In einem Folge-Post stellte das Unternehmen klar: «Ein nicht autorisierter Benutzer hat sich irgendwie Zugang zu unserem Twitter-Konto verschafft». Man wolle umgehend alle Passwörter anpassen und die Vorsichtsmaßnahmen verschärfen.

Bei Twitter kam selbstverständlich sofort Spekulation drüber auf, wer dieser Nutzer sein könnte. Da der Tweet weder Schimpfwörter noch eindeutige Botschaften beinhaltet, gehen einige davon aus, dass es sich bei dem nicht autorisierten Benutzer um jemanden aus dem Airbus-Team handelt, der oder die vergaß, vom Firmen-Account auf den eigenen Twitter-Account umzustellen.

Hack in Indien

Hacks sind in der Regel etwas deutlicher erkennbar. Im vergangenen September etwa überraschte die indische Billigfluggesellschaft Go First plötzlich mit einem neuen Twitter-Namen. Aus Go First wurde vitalik.eth. Statt dem blau-weißen Airline-Logo präsentierte die Fluggesellschaft ihren rund 200.000 Followern ein Bild von Vitalik Buterin, einem kanadischen Programmierer, der als einer der Mitbegründer der Kryptowährung Ethereum gilt.

Ein paar krude Tweets später wurde klar, dass der offizielle Twitter-Account gehackt wurde, offenbar handelte es sich bei dem Täter um einen Anhänger der Kryptowährung Ethereum. Go First bestätigte den Vorfall und versprach schnellstmögliche Aufklärung.

Mehr zum Thema

Airport Atlanta und ein Screenshot der nicht erreichbaren Webseite: Reisende müssen sich woanders informieren.

Pro-Putin-Hacker attackieren Flughafen-Webseiten

Die aktuelle Bemalung an einem TAAG-Flieger in Madrid im Februar 2023.

Airlines investieren in Hacker-Schutz und Turnarounds

Tap sagt erstmals, welche Kundendaten Hacker gestohlen haben

Tap sagt erstmals, welche Kundendaten Hacker gestohlen haben

ticker-american-airlines

American Airlines wertet Angebot in Premium-Lounges auf

Video

Das Heck ragt in den Himmel.
Eine Boeing 787 fiel am Gate in Frankfurt auf die Nase. Am Vortag soll es eine Fehlermeldung und einen Technikauftrag für den Dreamliner on Lufthansa gegeben haben.
Timo Nowack
Timo Nowack
guayaquil airbus a350 iberia
Es sollte ein freudiger Moment werden, aber endete mit einem Flugzeug, das nicht mehr abheben konnte. Am Flughafen Guayaquil in Ecuador ist ein Airbus A350 von Iberia beim Wassersalut mit einem Feuerwehrfahrzeug kollidiert.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die D-ABPQ liegt auf der Nase: Die Boeing 787-9 sollte nach Los Angeles fliegen.
Zwischenfall am Flughafen Frankfurt: Das Bugfahrwerk einer Boeing 787 von Lufthansa knickte am Gate ein. Der Dreamliner wurde dabei erheblich beschädigt. Es gab auch mehrere Verletzte unter Crew und Bodenmitarbeitenden.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin