B777 von Qatar: Die Airline mag den Flieger

Qatar will Erstkunde der B777X sein

Die Fluglinie aus dem Emirat möchte als Erste den neuen Boeing-Langstreckenflieger erhalten. Doch auch Airbus macht sie weiter schöne Augen.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Auch wenn der Dreamliner Qatar Airways bisher ganz schön zu schaffen machte - nachtragend ist Unternehmenschef Akbar Al Baker wohl nicht. Die Fluggesellschaft aus Katar steht sogar klar so hinter Boeing, dass sie nun bekannt gab, der offizielle Erstkunde für die Boeing B777X sein zu wollen. Bisher war man in der Branche eher davon ausgegangen, dass Konkurrent Emirates die Ehre haben wird. Die Fluglinie aus Dubai ist bisher die größte Kundin von Fliegern der B777-Familie. Emirates-Chef Tim Clark war außerdem einer derjenigen, die am meisten Druck auf Boeing ausübten, damit der Flugzeugbauer mit dem Verkauf des neuen Jets beginnt.

«Wir sind sehr begeistert von der B777-8 und der B777-9X», so Qatar-Lenker Akbar Al Baker. «Wir haben Präsentationen von Boeing zum Thema.» Er hoffe, dass man zumindest einer der ersten Kunden sei. «Aber natürlich hoffen wir definitiv, dass wir der offizielle Erstkunde werden», so der Manager gemäß der Nachrichtenagentur Reuters weiter.

Viel Spekulation

Wie genau der Flieger aussehen soll, ist zu einem großen Teil noch Spekulation. In der Branche munkelt man unter anderem darüber, dass die 777X überlange und sehr breite Tragflächen haben könnte, die er bei schmaleren Rollwegen und Standplätzen einfach einklappen könnte. Bestätigt ist noch nichts. Doch bei Qatar würde man sich darüber freuen, heißt es.

Die B777X soll fast so viele Passagiere wie die B747-8 oder wie der Airbus A340 transportieren, hat aber nur zwei Triebwerke. Das bedeutet ein deutliches Minus beim Gewicht. Der A340 konnte sich gegen die Konkurrentin nicht halten, die Produktion des vierstrahligen Langstreckenjets von Airbus wurde mittlerweile eingestellt. Nun versucht es Airbus mit dem A350.

Auch mit Airbus im Gespräch

Auch mit Airbus ist Qatar im Moment im Gespräch – allerdings über den A330. Für eine Zeit von 24 Monaten habe man Airbus um Angebote für A330-Jets gebeten. «Damit wollen wir die Lücken füllen, die durch das Dreamliner-Grounding entstanden», so Al Baker. Das hingegen nimmt der Airline-Chef inzwischen recht gelassen. Solche Probleme seien normal und es habe sie auch bei der Boeing B777 damals gegeben. «Nur konnte damals nicht jeder sofort darüber twittern», so Al Baker weiter. Er sei aber sicher, dass Boeing und die Behörden das Problem nun im Griff hätten und der Dreamliner ein zuverlässiger Flieger sei.

Mehr zum Thema

ticker-airbus-konzern-

Nur zwei Kunden bestellten im September Flugzeuge bei Airbus

ticker-airbus-konzern-

Airbus nimmt Wechsel im Verwaltungsrat vor

Der Airbus A350 F und die Testflugcrew: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.

Startschuss für die Testkampagne: So lief der Erstflug des neuen Airbus-Frachters A350 F

Der Airbus A380 mit der Kennung 9M-MNE bei der Ankunft in Tarbes 2022: Seit 2024 als 2-JEYL registriert.

Was aus Airbus' zweitem A380 mit Guernsey-Kennzeichen wird

Video

lufthansa erster airbus a350 1000 erstflug 01
Der erste Airbus A350-1000 der deutschen Fluggesellschaft trägt den XXL-Kranich und hat nun erstmals den Boden verlassen. Noch sitzen aber keine Lufthansa-Piloten am Steuer.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die abgestürzte Beechcraft im Maisfeld: Alle vier Personen haben überlebt.
In Wisconsin stürzt ein Kleinflugzeug in ein Maisfeld. Die ersten Helfer kommen nicht über die Straße, sondern mit dem Fallschirm aus einem anderen Flugzeug, das zufällig in der Nähe war.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
dubai vertiport 22
Wie funktioniert ein Verkehrsmittel, das es bislang noch gar nicht im kommerziellen Betrieb gibt? In Dubai laufen die letzten Vorbereitungen für den Start von Flugtaxis. Skyports-Manager Gareth Wilson verrät, warum Passagiere gewogen werden, wie schnell der Check-in ablaufen soll und weshalb das Netz mit nur einem einzigen Evtol startet.
gerard al fil
Gérard Al-Fil