Der erste Airbus A321 XLR von Qantas: Nicht alle, die folgen, werden die gleiche Kabine haben.

20 zusätzliche JetsQantas bestellt noch mehr Airbus A321 XLR - erstmals mit Kabine für lange Flüge

Die australische Fluglinie stockt ihre Bestellung für den Airbus A321 XLR nochmal deutlich auf. Erstmals stattet Qantas das Modell dabei mit Bildschirmen aus sowie mit Business-Class-Sitzen, die sich in flache Betten verwandeln lassen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Mit einem Rekordflug brachte Qantas Ende Juni ihren ersten Airbus A321 XLR von Hamburg nach Bangkok und von dort aus weiter nach Australien. Am vergangenen Wochenende (23./24. August) folgte der zweite A321 XLR für die Fluggesellschaft auf dieser Strecke.

Insgesamt hatte die Qantas-Gruppe bisher 40 Exemplare der reichweitenstarken A321-Neo-Variante bestellt, 28 für Qantas, 12 für die Tochter Jetstar. Am Donnerstag (28. August), teilte der Luftfahrtkonzern jedoch mit, 20 weitere A321 XLR zu bestellen.

Qantas' A321 XLR: Die bisherige und die neue Konfiguration

Und 16 dieser 20 zusätzlichen Flugzeuge weisen eine Besonderheit auf: Sie werden über Business-Class-Sitze verfügen, die sich in flache Betten verwandeln lassen. Außerdem werden die Sitze in den Fliegern über Bildschirme verfügen. Ziel sei, mit den Jets «längere Strecken zu bedienen, darunter transkontinentale Flüge von und nach Perth sowie internationale Kurz- und Mittelstrecken», schreibt die australische Fluggesellschaft. «Die A321 XLR mit neuer Konfiguration werden ab dem Kalenderjahr 2028 ankommen.»

Die A321 XLR von Qantas in der bisherigen Konfiguration werden 197 Plätze haben, 20 davon in der Business Class und 177 in der Economy Class. Bei den ersten drei Exemplaren des Jets für Qantas sind es sogar 180 Economy-Sitze und damit insgesamt 200 Plätze. Die Sitze der Geschäftsreiseklasse sind dabei in einer 2-2-Bestuhlung verbaut. Sie weisen einen Sitzabstand von 37 Zoll oder 94 Zentimeter auf und lassen sich 13 Zentimeter weit nach hinten klappen. Die Economy-Sitze stehen wie gewohnt in 3-3-Bestuhlung. Eine genaue Sitzanzahl und die Verteilung auf die Klassen der neuen Konfiguration nannte Qantas nicht.

«Möglichkeiten wie Perth - Indien und Adelaide - Singapur»

Airline-Chefin Vanessa Hudson sagte: «Die A321 XLR werden uns nicht nur dabei helfen, den Geschäftskunden-Markt zwischen Perth und der australischen Ostküste zu bedienen, sondern uns auch ermöglichen, unsere Flüge auf bestehenden Strecken nach Südostasien auszuweiten und neue Möglichkeiten wie Perth - Indien und Adelaide - Singapur zu eröffnen.» Die neue Kabine mit herunterklappbaren Business-Class-Sitzen und Bildschirmen in den Rücklehnen würde Fluggästen, «die mit Qantas im Inland fliegen und auf unsere Langstrecken umsteigen, ein gleichbleibend erstklassiges Erlebnis» bieten, so Hudson.

Die ersten beiden A321 XLR, die Qantas erhalten hat, sollen ab Mitte September Linienflüge aufnehmen, zuerst auf den Routen Sydney - Melbourne und Sydney - Perth. Ende 2025 will Qantas sieben A321 XLR haben. Tochter Jetstar wird ihre Jets ab 2027 in Empfang nehmen.

Mehr zum Thema

ticker-qantas

Qantas baut Flüge zwischen Rom und Perth deutlich aus

ticker-qantas

Qantas kürzt erneut Kapazitäten wegen hoher Treibstoffkosten

ticker-qantas

Qantas erzielt Multimillionen-Vergleich in Streit um Corona-Fluggutschriften

ticker-qantas

Qantas reduziert Angebot im Inland und verlegt Kapazität aus den USA nach Europa

Video

privatjet nigeria landung
Eine Bombardier Challenger 600 musste in Nigeria außerhalb des Flughafens Asaba auf einer Straße aufsetzen. Während alle Insassen unverletzt blieben, sorgte wenige Stunden später ein eigenmächtiger Start des Privatjets für Ermittlungen der Luftfahrtbehörden.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Papst Leo: Offenbar auch ein Luftfahrtfan.
Kampfjet-Eskorte, Funkkontakt und ein Platz auf dem Jumpseat: Papst Leo XIV. erlebte bei einem Flug durch Spanien einen besonderen Moment.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Draco Aircraft will die Draco Hyper-Stol in Serie bauen: Entwickelt wurde sie von einem Tüftler aus den USA.
Ein Motorausfall über Utah brachte Mike Patey dazu, ein Buschflugzeug mit einer Turboprop-Turbine auszustatten. Das Flugzeug wurde zum Hit. Nun will ein polnisches Startup das Konzept zur Serienreife bringen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies