Heck einer Fokker 100 von OLT Express: Keine Investoren gefunden.

OLT Express endgültig am Ende

Alle Versuche zur Rettung der deutschen Regionalairline scheiterten. Der Verwalter reichte nun endgültig Insolvenz ein. Investoren fand er keine.

Top-Jobs

Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs

Anfang Februar klang Jan Markus Plathner noch optimistisch. «OLT Express baute ein Streckennetz auf, das künftige Investoren weiterentwickeln können», sagte der Insolvenzverwalter damals. Man habe deshalb einen Verkaufsprozess angetrieben. Besonders im Codeshare-Abkommen mit der Swiss sah er einen spannenden Anknüpfungspunkt für Interessenten. Zudem sah er es auch als Möglichkeit an, nur die OLT-Technik zu retten. «Die Technikbetriebe an den Standorten Bremen und Saarbrücken mit zusammen über 100 Mitarbeitern könnten losgelöst von der Fluggesellschaft Investoren finden» so Plathner damals. OLT Express hatte den Flugbetrieb am 27. Januar eingestellt.

Doch die Bemühungen fruchteten offenbar nicht. Am 2. April meldete Plathner für OLT Express beim Amtsgericht Esslingen das endgültige Insolvenzverfahren ein - wegen «Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung», wie Recherchen von aeroTELEGRAPH ergaben. Viel gibt es für die Gläubiger nicht mehr zu holen. Plathner zeigte dem Gericht zugleich die sogenannte Masseunzulänglichkeit an. Das heißt, die Aktiven von OLT Express Germany reichen voraussichtlich nicht, um die bestehenden Verbindlichkeiten zu erfüllen.

Neue Eigentümerin knauserte

Wie Radio Bremen meldet, sind im Wartungshangar in Bremen Mitarbeiter damit beschäftigt, alle verbliebenen Anlagen abzubauen. Der Flughafen suche bereits Nachmieter für die Räumlichkeiten. Den 180 Mitarbeitenden am Standort sei gekündigt worden.

Für das Ende machte OLT Express im Januar die niederländische Eigentümerin Panta Holdings verantwortlich. Sie habe das Sanierungskonzept abgelehnt, welches man mit den Mitarbeitenden entwickelt habe. Darin seien einschneidende Teilzeitregelungen und einen markanten Lohnverzicht der Angestellten vorgesehen gewesen, so OLT damals. Hinter Panta Holdings steht der niederländische Unternehmer Jaap Rosen Jacobson. Ihm gehört ein kleines Luftfahrt-Imperium, zudem neben OLT auch die niederländische Denim Air gehört. Er sicherte sich nach dem Konkurs des Herstellers Fokker aber auch die Rechte an den Maschinen.

Mehr zum Thema

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Beide Flughäfen in der Nähe.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Platz 7: Barcelona
55 Millionen (+10,3 Prozent vs. 2023, +4,4 Prozent vs. 2019)

Europas beliebteste Flugrouten im Sommer 2025

Video

Erster Being 737-800 Kombifrachter: Air Inuit hat das Flugzeug am 13. Januar in den Liniendienst aufgenommen.
Fast fünfzig Jahre prägten röhrende 737-200 C den Alltag im Norden Québecs. Jetzt hebt erstmals eine Boeing 737-800 Kombi für Air Inuit ab – mit 90 Sitzen, Palettenfracht und als Weltpremiere.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Das Doomsday Plane bei der Landung in Los Angeles. Rarer Vogel.
In Los Angeles tauchte erstmals seit Langem wieder eine Boeing E-4B öffentlich auf. Während der Ersatz für die Weltuntergangsflugzeuge der USA bereits entsteht, absolvierte der alternde fliegende Kommandoposten einen ungewöhnlichen Rundflug über das Land.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines
Die amerikanische Fluggesellschaft ist Boeing-Kundin durch und durch. Das zeigte sie bisher auch auf jedem ihrer Flugzeuge - mit der Aufschrift Proudly All Boeing. Nun hat Alaska Airlines ihren Slogan angepasst.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies