Boeing 737 von Skymark: Zukünftig mit Einheitsflotte.

Insolvente SkymarkOhne Airbus aus der Pleite

Mit ihren Expansionsplänen fuhr Skymark gegen die Wand. Nun legte die japanische Fluglinie einen Plan vor, wie sie sich aus der Insolvenz retten will.

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Erst traf es den A380. Japans drittgrößte Airline annullierte letztes Jahr die Bestellung für sechs Superjumbos von Airbus. Ihr fehlte das Geld für die Investition. Und nicht nur dafür. Die Schulden Skymarks kletterten immer höher und betragen heute umgerechnet 530 Millionen Euro. Ob die Gläubiger, zu denen nun wegen Stornierungsgebühren auch Airbus gehört, ihr Geld je sehen werden, ist fraglich. Am 28. Januar meldete Skymark Insolvenz an.

Der neue Unternehmenspräsident Masakazu Arimori will Skymark nun rasch aus der Krise führen. 15 Prozent aller Flüge will die Fluglinie streichen, wie er bei einer Pressekonferenz ankündigte. Die Flotte soll künftig nur noch aus 27 Boeing 737 bestehen. Seit Anfang Februar setzt Skymark deshalb ihre Airbus A330 nicht mehr ein. Daneben sucht die Airline einen neuen Investor.

Skymark nutz keine A330 mehr

Die Einheitsflotte werde helfen, die monatlichen Kosten für den Betrieb deutlich zu reduzieren und die Effizienz zu steigern, heißt es. Fünf A330 hatte Skymark bisher in der Flotte, weitere zehn der Langstreckenflieger sollten noch hinzukommen. Daraus wird nun nichts mehr. Ob die Insolvenz die anstehenden Stornierungsgebühren für die A330 beeinflussen werde, sei noch unklar, so Skymark.

Bereits bei der Stornierung der A380 war es zu einem ungemütlichen Streit zwischen Airbus und Skymark gekommen. Die Fluggesellschaft beschwerte sich, dass die Gebühren, die der Flugzeugbauer für die Stornierung verlange, unverschämt hoch seien und sie ruinieren würden - was ja schließlich auch eintrat.

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