Flieger von Norwegian: Akute Finanzprobleme.

GeldproblemeNorwegian schickt vier Tochterfirmen in die Insolvenz

Die Billigairline muss vier ihrer Töchter in Dänemark und Schweden in Insolvenz schicken. Über sie stellte Norwegian Piloten und Flugbegleiter an.

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Die Schließung der Grenzen und die Quarantänebeschränkungen haben die gesamte Luftfahrtindustrie praktisch zum Erliegen gebracht. Deshalb habe auch Norwegian den Flugbetrieb ebenfalls eingestellt, während die Kosten für die Besatzungen aber weiter anfielen, so die Airline. Die Folge davon sei, dass man vier Tochtergesellschaften in Dänemark und Schweden in die Insolvenz schicke.

Über die drei dänischen und eine schwedische Firma stellte Norwegian Piloten und Flugbegleiter an. «Leider bleibt dem Vorstand trotz der Maßnahmen, die bereits zur Kostensenkung ergriffen wurden, keine andere Wahl, als Insolvenz anzumelden», so Norwegian in einer Mitteilung. Konkret geht es um Norwegian Pilot Services Sweden, Norwegian Pilot Services Denmark, Norwegian Cabin Services Denmark und Norwegian Air Resources Denmark und damit insgesamt 1571 Piloten und 3134 Flugbegleiter.

Frankreich, Italien und Norwegen nicht betroffen

Nun übernimmt der Staat deren Löhne. Schweden und Dänemark seien bei der Staatshilfe für die Luftfahrt zu zögerlich, so Norwegian weiter. Rund 700 Piloten und 1300 Flugbegleiter in Frankreich, Italien und Norwegen sind von der Maßnahme nicht betroffen.

Um Staatshilfe zu erhalten, musste Norwegian einen Rettungsplan vorlegen. Noch fehlt bis Ende April die Zustimmung der Gläubiger und Aktionäre. Sagen sie Nein, ist die Airline am Ende.

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