Maastricht/Aachen Airport: Bald mit eigener Airline?

Flüge nach München geplantNeue Regionalairline setzt auf Maastricht/Aachen

Am Flughafen Maastricht/Aachen will schon bald eine neue Fluggesellschaft abheben. Maastricht Cityliner plant Flüge nach London und München.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Ende Januar hat der Maastricht/Aachen Airport sein neues Passagierterminal eröffnet. Es ist nicht die einzige Erweiterung, die am Flughafen geplant ist, der rund neun Kilometer nordöstlich vom niederländischen Maastricht und 30 Kilometer nordwestlich vom deutschen Aachen liegt. Auch der Bau eines neuen Hotels, eines neuen Cargoterminals auf der Ostseite und zusätzlicher Parkplätze steht in den kommenden Monaten an.

Der Flughafen in der niederländischen Provinz Limburg hat viel vor. Die Passagierzahl soll in den kommenden Jahren von heute 274.000 jährlich auf rund 700.000 steigen. Derzeit fliegen Al Masria Universal Airlines, BH Air, Corendon Airlines, Pegasus Airlines und Ryanair Maastricht vor allem in den Sommermonaten an und verbinden den Airport mit Urlaubszielen rund ums Mittelmeer. Bald aber könnte der Flughafen eine eigene Fluggesellschaft bekommen.

Hochwertiger Service

Im Juni 2018 wurde das Unternehmen Maastricht Cityliner ins Handelsregister eingetragen. Wie das Portal De Rijkste Belgen schreibt, plant die Firma, eine Regionalairline zu betreiben, die ihre Basis am Maastricht/Aachen Airport hat. Die Flotte soll zum Start aus einer Embraer E145 bestehen. Die Flüge werden demnach durch die Charterairline ASL/Jet Netherlands durchgeführt.

Als erste Ziele sieht Maastricht Cityliner London und München vor. Die Fluggesellschaft will sich denn auch vor allem an Geschäftsreisende wenden und daher Tagesrandverbindungen anbieten. Dazwischen sollen auch touristischere Ziele angesteuert werden. Der Service an Bord soll hochwertig sein, um sich von Ryanair abzuheben.

Kapital ist vorhanden

Initiator von Maastricht Cityliner ist der Unternehmer Wouter de Vries. Wie er dem Portal Luchtvaartnieuws bestätigte, ist die Finanzierung inzwischen gesichert. Das Startkapital von 8 Millionen Euro sei zusammengekommen. Unter anderem hat sich der niederländische Automobilzulieferer VDL Groep beteiligt. Starten will Maastricht Cityliner noch in diesem Sommer.

Neben dem Passagierverkehr ist der Maastricht/Aachen Airport vor allem im Frachtgeschäft stark. Er ist nach Amsterdam-Schiphol der zweitgrößte Cargo-Flughafen der Niederlande. Früheren Versuche, eigene Fluglinien wie etwa Maastricht Airlines zu etablieren, war kein Erfolg beschieden.

Mehr zum Thema

Maastricht Airlines ist schon vor dem Start insolvent

Maastricht Airlines ist schon vor dem Start insolvent

Fokker 50 von Maastricht Airlines: Ein «wahrlich niederländischer» Anbieter.

Neue Airline für die Niederlande

Piste des Flughafens Maastricht/Aachen: Könnte mehr Verkehr gebrauchen.

Maastricht/Aachen darf für neue Routen zahlen

sri lankan airlines airbus a330 300

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Video

Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Moment der Kollision: Zum Glück verletzte sich der Fahrer nur leicht.
Eine Boeing 767 von United Airlines berührte beim Anflug in Newark einen Lastwagen und einen Lichtmast. Flug UA169 landete dennoch sicher. Brisant: Weder Cockpit noch Flugsicherung registrieren die Kollision zunächst.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Rundflug zur Aero Friredrichshafen: Blick auf die Insel Mainau
Auf der Aero Friedrichshafen wurden die Flugzeuge ausgestellt und bewegten sich nicht – außer das von Alpen Air. Die kleine deutsche Airline hob ab und zeigt, wie sich die Allgemeine Luftfahrt wirklich anfühlt. Ein kurzer Flug, der lange im Kopf bleibt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies