So soll die Bemalung von Pop Brasil aussehen: Start mit Charterflügen.

Neue Pläne mit altem Swissair-Jet

Die Charterairline Pop Brasil steigt ins Liniengeschäft ein und will Routen bedienen, die andere vernachlässigen. Ihre Flotte muss sie dazu vergrößern.

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Zuerst wurde einmal der Name geändert. 20 Jahre lang operierte die Fluggesellschaft als Whitejets. Künftig wird sie sich Pop Brasil nennen. «Der alte Name war für viele schwierig auszusprechen», erklärte Geschäftsführer Stefan Buschle kürzlich der Zeitung Estado de Minas. Zudem will man sich mit dem Namenswechsel ein populäreres Image verschaffen. Denn Pop Brasil plant in den nächsten Monaten den Wandel zur Linienfluggesellschaft. Buschle will künftig Strecken bedienen, welche die großen Anbieter vernachlässigen. Der Antrag zu Aufnahme des Liniengeschäfts liegt derzeit bei den Behörden. Die Zustimmung wird in Bälde erwartet.

Bis dahin wird Pop Brasil als eine Art Linien-Charter operieren. De erste Route soll die von Manaus im Amazonas über Brasília nach Rio de Janeiro und São Paulo sein. Später sollen Flüge ab Belo Horizonte Confins nach Porto Seguro, Maceió und Natal hinzukommen. Ab São Paulo soll es ebenfalls rund acht wöchentliche Flüge geben. Und später will Pop Brasil auch Punta Cana in der Dominikanischen Republik, Orlando in den USA und Georgetown in Guyana bedienen. Auch Flüge nach Afrika kann man sich vorstellen, die sich vor allem an Geschäftsleute richten würden.

Einst als «Winkel» durch die Welt

Dazu muss die Flotte vergrößert werden. Vier Jets will Pop Brasil bis im Juli kaufen. Vorgesehen sind eine Boeing B737-300, eine B737-400, eine B767-200 und eine B767-300 zur Verstärkung des Flugzeugparks.

Bislang besitzt die Fluggesellschaft erst einen einzigen Flieger - einen Airbus A320-200. Ganz taufrisch ist die Maschine nicht mehr. Sie ist inzwischen fast 19 Jahre alt und gehörte einst der Swissair. Sie flog für die Schweizer Airline als HB-IJC mit dem Taufnamen «Winkel» durch die Welt.

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