Boeing 757: Ein Nachfolger ist gefragt.

Neue Airline für Paris-New York

Bisher hatte kaum jemand mit einer Business-Airline für USA-Flüge dauerhaft Erfolg. Dennoch will Dreamjet das wagen. Mit dabei: Ein Ex-Swissair-Mann.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Wann genau es losgehen wird, ist noch nicht bestimmt. Aber in diesem Jahr soll es sicher noch sein. Bis Ende 2014 will Dreamjet zum ersten Mal für einen Transatlantikflug abheben. Die neue französische Fluggesellschaft wird dann regelmäßig von Paris aus die Strecke nach New York bedienen. Sie richtet sich an eine exklusive Kundschaft. Ausschließlich Business-Class-Passagiere will Dreamjet befördern, wie das Fachportal CH Aviation schreibt.

Dreamjet-Mitgründer Peter Luethi bestätigt aeroTELEGRAPH die Pläne. «Ich kann Ihnen bestätigen, dass wir vor kurzer Zeit die Firma Dreamjet Participations in Frankreich gegründet haben», erklärt er. Der Schweizer soll gemeinsam mit dem Franzosen Frantz Yvelin die neue Fluggesellschaft leiten. Es sei das Ziel dieses Projektes, im Sektor Lufttransport tätig zu werden. «Zu diesem Zeitpunkt ist es aber zu früh, um über die Details zu sprechen da wir noch ganz am Anfang dieses Prozesses stehen.» Luethi erlebte als Operativchef den Übergang von Swissair zu Swiss mit und arbeitete zuletzt für Jet Airways in Indien.

Ein bekanntes, aber nicht immer erfolgreiches Geschäftsmodell

Doch einige Details sind offenbar durchgesickert. Für den Flugzeugtypen hat Dreamjet sich offenbar schon entschieden, berichtet das Fachportal CH Aviation. Die Fluglinie will mit einer Boeing 757-200 im Ein-Klassen-Layout operieren. Welcher Flughafen der französischen Hauptstadt Ausgangsort sein wird und welcher in New York Endziel, ist noch unklar.

Dreamjet wäre nicht die erste Airline mit einem solchen Geschäftsmodell. Doch bisher waren die Unternehmungen eher weniger erfolgreich. Silverjet, Eos und Maxjet hatten es alle mit Business-Transatlantikflügen von London aus versucht und mussten die Segel streichen.

Geschäftsführer gründete einst den Open-Skies-Vorgänger

Erfolg hatte L'Avion. Die französische Fluglinie bediente die Route von Paris Orly nach New York und wurde schließlich von British Airways aufgekauft. Heute bietet sie unter dem Namen Open Skies bis zu drei Flüge täglich zwischen Paris und New York an. Gründer von L'Avion: Frantz Yvelin, der neue Geschäftsführer von Dreamjet.

Mehr zum Thema

sri lankan airlines airbus a330 300

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Beide Flughäfen in der Nähe.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Video

Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Moment der Kollision: Zum Glück verletzte sich der Fahrer nur leicht.
Eine Boeing 767 von United Airlines berührte beim Anflug in Newark einen Lastwagen und einen Lichtmast. Flug UA169 landete dennoch sicher. Brisant: Weder Cockpit noch Flugsicherung registrieren die Kollision zunächst.
Laura Frommberg
Laura Frommberg