Fokker 100 von Mais Linhas Aéreas: Bald Passagierflüge.

Neue Airline für Brasilien

Die Nachfrage wächst, doch die Konkurrenz ist mörderisch. Trotzdem versucht nun auch Mais Linhas Aéreas ihr Glück auf dem Markt.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation

Zwei Jahre lange arbeiteten die Verantwortlichen darauf hin. Vergangenen Donnerstag (16. August) erteilte die brasilianische Luftfahrtaufsichtsbehörde Agência Nacional de Aviação Civil der Fluggesellschaft die Betriebsbewilligung. Mais Linhas Aéreas darf ab sofort Charterflüge im ganzen Land durchführen. Nach einer Frist von drei Monaten ohne Zwischenfälle sind auch Auslandstrecken erlaubt. Die beiden Fokker 100 der Airline werden derzeit noch generalüberholt. Bald aber soll der Erstflug stattfinden. «Wir haben bereits einige Aufträge in Sicht», so Verkaufschefin Rosele Fernandes gegenüber dem Fachportal Panrotas. Das sei aber nur ein erster Schritt. Danach wolle man Linienflüge anbieten.

Um die Bewilligung für das Liniengeschäft zu bekommen, arbeitet Mais nun das Wunschnetz aus. Die einzelnen Strecken müssen dann wiederum von der Luftfahrtaufsichtsbehörde bewilligt werden. «In einem ersten Schritt sehen wir uns neue Märkte an, bevor wir Frequenzen aufnehmen. Aber es existiert eine große Nachfrage in Fortaleza und anderen Städten im Nordosten», so Fernandes. Man wolle dabei nicht mit den großen Anbietern konkurrieren, so Fernandes. Als erste Strecke steht allerdings bereits Rio de Janeiro - Brasilia fest. Auf dieser Route fliegen bereits alle großen Anbieter, etwa TAM, Gol, Webjet und Azul. Mais Linhas Aéreas hat ihren Sitz in Salvador da Bahia.

Wachsender Markt

Gemäß den Analysten der Ratingagentur Standard & Poor's wird sich die Zahl der Passagiere in Brasilien von heute bis ins Jahr 2030 verdoppeln. Von 2003 bis 2011 stieg sie bereits von 71 auf 180 Millionen. Gleichzeitig nahm aber die Konkurrenz zu. Die Preise sanken in den letzten Jahren massiv. Auch 2011 fielen sie übers ganze Land gesehen nochmals um mehr als fünf Prozent. Streichungen von Strecken als Folge von Sparmaßnahmen und verminderter Wettbewerb durch Fusionen könnten diesen Trend nun zumindest vorübergehend etwas stoppen.

Mehr zum Thema

Airbus A220 von Air Baltic: Bald in Uruguay?

Airbus A220 von Air Baltic werden für Uruguays neue Airline fliegen

Einsteigen in Istanbul: Offenbar durften viele Russinnen und Russen nicht mit.

Russland warnt Bürger vor Flügen mit Turkish Airlines

Airbus A350 von Iberojet: Bald ab Caracas im Einsatz.

Venezolanische Airline kommt mit Airbus A350 nach Europa

Flughafen México City: er soll streichen.

Mexikos Regierung zwingt größten Flughafen, weniger Flüge anzunehmen

Video

Canadair CL-415 beim Wasser tanken: Das Flugzeug ist Teil des EU-Katastrophenschutzes.
Während in Frankreich, Spanien und Italien Zehntausende vor den Flammen fliehen, mobilisiert die EU ihre Löschflugzeugflotte Resc EU. Doch die Maschinen sind im Schnitt über 30 Jahre alt. Ersatz ist bereits bestellt, kommt aber erst 2028.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
delta kapitaen verlaedet gepaeck
Der Flug ab Atlanta hatte schon Verspätung und es war nur ein Mitarbeiter da, um das Gepäck ins Flugzeug zu laden. Da stieg ein Pilot von Delta Air Lines aus und packte mit an.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.
Ohne Passagiere, aber mit über tausend Sensoren an Bord, ist der erste Airbus A350-1000 ULR für Qantas Project Sunrise in Melbourne gelandet. Der Testjet legte die Strecke von Toulouse in nicht ganz 20 Stunden zurück, noch in unlackierter Green Livery.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies