Flieger von Mexicana: unsicheres Ziel.

Mexicana: Mysteriöse «Schweizer»

Eine geheimnisvolle Inverstorengruppe möchte die insolvente mexikanische Airline übernehmen. Doch der Staat zögert.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Das Transportministerium habe bin zum 28. November Zeit, sonst lasse man das Angebot verfallen. Dan Ruiz macht dieser Tage gehörig Druck auf die mexikanische Regierung, seinem Unternehmen doch noch die Airline Mexicana zu verkaufen, die seit Monaten aus Geldmangel am Boden steht. Ruiz vertritt die geheimnisvolle Investorengruppe Union Swiss, die in die mit der Übernahme in die Luftfahrt einsteigen will. 250 Millionen Dollar seien für die Rekapitalisierung der Airline bereitgestellt, so der Vertreter. Sie lägen auf Konten im Ausland. «Wir haben die nötigen Mittel», sagte Ruiz. Sieben Male habe er die Unterlagen schon dem Transportministerium präsentiert, aber dort habe man die Papiere nicht einmal richtig angeschaut. Darum nun das Ultimatum.

Nach monatelangen Verhandlungen stehen noch fünf Investoren bereit, Mexicana wieder zu reaktivieren. Union Swiss wurde in der mexikanischen Presse als die neue Favoritin gehandelt. Die Regierung aber erklärt, bislang sein kein einziger Kandidat gekommen, der wirklich vertrauenswürdig genug sei. «Wir können keinem Investor vertrauen», erklärte etwa Javier Lozano vom Arbeitsministerium gegenüber dem Magazin Sexenio. Union Swiss verspricht indes immer wieder, langfristig dabei zu bleiben. Dafür habe man einen zehnjährigen Businessplan für Mexicana aufgestellt, den so genannten Plan Mexicana 2021. Er sieht gemäß Medienmitteilung vor, bis 2021 weiteres Kapital einzuschießen und mit mindestens 100 Flugzeugen zu starten und später pro Jahr 20 weitere in Betrieb zu nehmen.

Zurückhaltende Kommunikation

Ganz von ungefähr kommt die Skepsis der Regierung gegenüber Union Swiss indes nicht. Das Unternehmen besitzt zwar eine Website, da sieht man außer einem Logo mit Schweizer Kreuz und einem Löwen nichts. Zwischendurch tritt sie auch mal unter dem Namen USM Trust auf. Auch sonst findet man im Netz nichts zu der scheinbar so potenten Gruppe, die Millionen in eine marode Airline stecken will. Außer über Ruiz kommuniziert Union Swiss vor allem via Twitter und Facebook.

Mehr zum Thema

delta dl1992 guadalajara airnav radar

Wie der Tod von Kartellboss El Mencho den Flugverkehr in Mexiko trifft

ticker-mexiko

Chaos in Mexiko nach Tod des Drogenbosses El Mencho: Flüge nach Puerto Vallarta ausgesetzt

Boeing 737-700 von Magnicharters: Der Pilot eines Fluges war unzufrieden.

Pilot verbarrikadiert sich im Cockpit - um Zahlung von ausstehenden Löhnen zu erzwingen

Airbus A320 Neo von Volaris: Die Fluggesellschaft fusioniert mit Viva.

In Mexiko entsteht ein Billigairline-Riese

Video

airbus a321 lr etihad airways dus
Der Krieg im Nahen Osten sorgt für massive Einschränkungen im Luftverkehr. Auch in Deutschland, der Schweiz und Österreich sitzen daher Flugzeuge von Golfairlines fest. Welche Jets von Emirates, Qatar Airways und Co. an welchen Flughäfen stehen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Alarm für Einwohnerinnen und Einwohner: Flughafen Dubai International.
Nach iranischen Angriffen haben die Vereinigten Arabischen Emirate ihren Luftraum teilweise geschlossen und den Flugverkehr gestoppt. Auch der Flughafen Dubai, an dem rund 20.00 Reisende festsitzen, wurde getroffen. Am Airport Abu Dhabi kam sogar ein Mensch ums Leben.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Timo Nowack
Timo Nowack
bolivien el elto c 130
Eine Lockheed C-130 Hercules der bolivianischen Luftwaffe ist am Flughafen El Alto verunglückt. Das Flugzeug, das für die Zentralbank des Landes unterwegs war, kam erst außerhalb des Flughafengeländes zum Liegen. Etliche Menschen kamen ums Leben.
Timo Nowack
Timo Nowack