A380 von Lufthansa: Bereit für neue Destinationen.

Lufthansa will mit A380 nach Brasilien

Die deutsche Fluggesellschaft möchte die Kapazitäten nach Südamerika ausbauen. Doch da gibt es ein Problem.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Die ersten Verhandlungen fanden bereits statt. Ende letzten Jahres nahm Lufthansa Gespräche mit der brasilianischen Flughafenbetreiberin Infraero auf. Dabei ging es um den Wunsch der Deutschen, so schnell wie möglich mit dem Airbus A380 nach Brasilien zu fliegen. «Wir sind interessiert, weil es auf den Strecken von São Paulo Guarulhos nach Frankfurt und München eine Nachfrage nach einem größeren Flugzeug gibt» sagte Lufthansa-Brasilien-Chefin Albena Jansen gegenüber dem Tourismusfachportal Panrotas. So schnell wird die deutsche Fluglinie ihren Wunsch aber nicht umsetzen können. Denn der Airport der Metropole ist noch nicht bereit, den Superjumbo aufzunehmen.

«Bis jetzt ist nichts beschlossen», sagte Jensen zu Panrotas weiter. Denn für einen Betrieb des A380 brauche es Anpassungen beim Terminal. Das musste auch Emirates lernen. Die Fluggesellschaft wollte ebenfalls mit dem A380 São Paulo ansteuern. «Das sollte eine Destination werden», so Präsident Tim Clark. Doch in der brasilianischen Wirtschaftsmetropole steht der Superjumbo sechs Stunden, bevor er wieder nach Dubai zurückkehrt. Am Flughafen São Paulo Guarulhos sei ganz einfach kein Platz, um eine so große Maschine für diese Zeit abzustellen. «Der Airport ist überlastet», so Clark zu Flightglobal.

Eigentlich...

Doch Emirates gibt nicht auf. Seit Anfang Jahr fliegt die Airline von ihrer Heimbasis täglich via Rio de Janeiro nach Buenos Aires. Vorerst wird auf der Strecke eine Boeing B777 eingesetzt. Später will Emirates auf den A380 wechseln, sobald klar ist, dass die Strecke auch gut ausgelastet ist. Die Flughafenbetreiberin Infraero erklärte bereits letztes Jahr, dass man theoretisch für den A380 bereit sei. So landete auch schon eine der Riesenmaschinen zum Test in Guarulhos. Doch die Restriktionen bestehen offenbar noch immer bei den Fluggastbrücken und auch beim Abstellplatz.

Mehr zum Thema

Airbus A380 von Emirates: In China mussten jetzt 373 Reisende eine ganze Nacht im Superjumbo aushalten.

Emirates-Passagiere müssen eine Nacht im Airbus A380 ausharren

Der Airbus A380 von Global Airlines: Soll vor Jahresende wider fliegen.

Global Airlines will weiteres Flugzeug - und die Malediven ansteuern

Airbus A380 von Emirates: 15 der Superjumbos der Fluglinie müssen zur Detail-Inspektion.

Airbus A380 von Emirates und Qantas müssen schnell zur Flügelinspektion

Airbus A380 von Qatar Airways: Zurück im Einsatz.

Qatar Airways fliegt wieder mit dem Airbus A380 - aber nur mit halb so vielen wie vor dem Iran-Krieg

Video

boeing 777 300 er jetairwass vt jeq
Mehr als sieben Jahre stand eine Boeing 777-300 ER der einstigen indischen Fluglinie am Flughafen Mumbai. Jetzt hat der Langstreckenjet von Jet Airways Indien verlassen - immer noch in der alten Lackierung.
Timo Nowack
Timo Nowack
De Havilland Canada Dash 8-400 von Air Uniqon: Die Flüge werden von Avanti Air durchgeführt.
Die Erwartungen waren groß, die Nachfrage offenbar zu klein. Air Uniqon hat ihre Verbindung zwischen Friedrichshafen und Düsseldorf nach gut einem halben Jahr eingestellt. Für die virtuelle deutsche Airline wird nun der Winter zur entscheidenden Bewährungsprobe.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Airbus A350 F bei den Bodenschwingungstests: Der Flieger wird kräftig durchgeschüttelt.
Vor dem Einsatz muss ein neues Flugzeug zahlreiche Erprobungen bestehen. Airbus hat nun die Bodenvibrationstests des A350 F abgeschlossen. Sie liefern wichtige Erkenntnisse über das Schwingungsverhalten des Frachters und bilden die Grundlage für die Flugerprobung.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin