Flugzeuge der Lufthansa-Gruppe: Jetzt wird es wieder flexibler.

Rolle rückwärtsLufthansa macht Flex-Tarife wieder flexibler

Erst führte Lufthansa Group auf zahlreichen Langstrecken hohe Stornogebühren ein, jetzt folgt die Kehrtwende. Ab Juni sind Flex-Tarife in den meisten Reiseklassen wieder kostenlos erstattbar.

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Im Frühjahr sorgte Lufthansa Group bei vielen Vielfliegern für Ärger. Ausgerechnet in den besonders teuren Flex-Tarifen führte der Konzern auf zahlreichen Langstrecken plötzlich hohe Stornogebühren ein. Nun macht die Airline-Gruppe einen großen Teil dieser Änderungen wieder rückgängig.

Wie zuerst das Portal Reisetopia berichtete, werden die Erstattungskonditionen auf ausgewählten Langstrecken ab dem 3. Juni erneut angepasst. Lufthansa bestätigte dies gegenüber aeroTELEGRAPH. Hintergrund sei die «Stabilisierung der operativen Rahmenbedingungen». Die im Frühjahr eingeführten Einschränkungen seien damals nur als vorübergehende Maßnahme gedacht gewesen.

Lufthansa bringt die ursprünglichen Tarife teils zurück

Damit kehrt auf vielen Strecken die ursprüngliche Logik der Flex-Tarife zurück. Künftig können Tickets in diesen Tarifen in der Economy Class, Premium Economy und Business Class wieder kostenlos storniert werden. Im Frühjahr hatte Lufthansa Group hier teils erhebliche Gebühren eingeführt. Auf bestimmten Langstrecken kostete eine Stornierung im Economy-Flex-Tarif plötzlich 400 Euro, in der Premium Economy 700 Euro und in der Business Class sogar 1000 Euro.

Nur in der First Class bleibt eine Erstattungsgebühr bestehen. Allerdings wird diese laut Lufthansa reduziert. Auch bei den günstigeren Basic-Plus- und Green-Tarifen sinken die Erstattungsgebühren wieder.

Lufthansa begründete den Schritt mit zunehmender Dynamik, ...

Betroffen sind dieselben Strecken, auf denen Lufthansa Group die Gebühren im April eingeführt hatte. Dazu zählen zahlreiche Verbindungen zwischen Europa und Asien-Pazifik, nach Südafrika, Mauritius und auf die Seychellen sowie Verbindungen nach Asien-Pazifik und Brasilien. Ausgenommen bleiben unter anderem Verbindungen nach China, Japan, Singapur, Malaysia und Australien.

Als Lufthansa Group die Änderungen im April eingeführt hatte, begründete sie den Schritt mit einem «zunehmend dynamischen Buchungs- und Stornierungsverhalten» sowie dem damaligen Marktumfeld. Besonders Geschäftsreisende und Kunden, die bewusst einen teuren Flex-Tarif buchen, reagierten kritisch. Denn gerade diese Tarife werden üblicherweise gewählt, um Reisen kurzfristig ändern oder stornieren zu können.

... und die hat wieder abgenommen

Nun argumentiert die Airline-Gruppe umgekehrt: Mit der Stabilisierung der operativen Situation gelte «wieder die gewohnte Flexibilität», so Lufthansa gegenüber aeroTELEGRAPH.

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