Es war für den Airbus A380 mit dem Kennzeichen D-AIMC nur ein kurzer Flug: Er startete am 1. Februar unter der Flugnummer LH9900 von München nach Dresden. Am Flughafen sitzen die Elbe Flugzeugwerke EFW. Und dort erhält das 16 Jahre alte Flugzeug von Lufthansa eine neue Kabine. Mitte April wird es zurück in München erwartet.
Lufthansa bietet weniger Business-Class-Sitze an
Die neuen Sitze bieten eine Breite von 58 Zentimetern, eine Bettlänge von mindestens zwei Metern sowie moderne Ausstattungsmerkmale wie Bluetooth-Verbindungen und flexible Trennwände. Mit Folgen für die Sitzplatzanzahl: Die neue Business Class fasst 68 Passagiere – zehn weniger als bisher. Dies hat unmittelbare Auswirkungen auf den Personalschlüssel.
In einer internen Mitteilung an die Beschäftigten, die dem aeroTELEGRAPH vorliegt, teilt der Lufthansa-Konzern mit, dass in den Airbus A380 künftig eine Position beim Kabinenpersonal entfällt. Konkret handelt es sich um die Position U2LB (Upper Deck Left Business), also im Oberdeck im linken Bereich der Business Class.
Künftig nur noch 20 Kabinenmitarbeitende im Airbus A380
Die Kabinencrew wird damit zukünftig aus einem Purser und 19 weiteren Crewmitgliedern bestehen. Bisher waren es ein Purser und 20 weitere Personen. Eine Sprecherin von Lufthansa bestätigt die Anpassungen gegenüber aeroTELEGRAPH.
Lufthansa stockt bei Boeing 787-9 auf
Um die Freigabe weiterer Plätze durch die Luftfahrtbehörde der USA vorzubereiten, hat Lufthansa die Anzahl der Besatzungsmitglieder an Bord der Dreamliner dagegen um eine Person erhöht. Seit dem 1. Februar 2026 kümmern sich ein Purser und um neun weitere Flugbegleitende um die Passagiere in den Boeing 787-9.
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