Lufthansa-Jet in Frankfurt: Flugbetrieb mit Problemen.

Lufthansa prüft Asien-Billigflüge

Emirates, Etihad & Co. setzen die deutsche Fluglinie auf der Asien-Route unter Druck. Deshalb denkt sie die Gründung einer Langstrecken-Billigairline nach.

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Noch ist die Lufthansa Nummer eins auf Strecken von Europa nach Südostasien und Indien. Rund 137'000 Sitze bietet sie zusammen mit ihren Töchtern Swiss und Austrian pro Woche an. Air France und KLM kommen als Nummer zwei auf 126'000, Aeroflot als Nummer drei bereits nur noch auf 75'000, wie das Capa Centre for Aviation errechnete. Doch die führende Stellung ist gefährdet. Golfairlines schnappen der deutschen Fluggesellschaft laufend Marktanteile auf Flügen in den größten und am stärksten wachsenden Luftfahrtmarkt der Welt weg. «Die Antwort darauf ist, alle strategischen Optionen zu prüfen», erklärte Lufthansa-Finanzvorstand Simone Menne bei einer Medienkonferenz in New York, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet.

Zwar bestellt die Lufthansa im Herbst neue Langstreckenflieger zum Ersatz ihrer in die Jahre gekommenen Airbus A340. Im Gespräch sind vor allem der A350, die Boeing B787 Dreamliner und die B777X. Sie alle bieten deutliche Kostenersparnisse zwischen 10 und 15 Prozent. Aber das reicht nicht aus, um gegen Emirates, Etihad & Co. anzukommen.

Oder auch eine Kooperation

Die Optionen sind für das Management deshalb klar. Einerseits denkt die Lufthansa über die Schaffung eines eigenen Billigfliegers für Flüge nach Asien nach - eine Art Germanwings für die Langstrecke. Dank der tieferen Kosten könnte er tiefere Ticketpreise anbieten und so wieder Passagiere von den Golfairlines zurückholen. Andererseits prüft die Lufthansa eine Kooperation mit einem anderen Anbieter, der eine tiefere Kostenbasis besitzt.

Hier kommt Turkish Airlines ins Spiel. Ende letzten Jahres wurde bekannt, dass die deutsche und die türkische Fluglinie über eine enge Kooperation verhandeln. Resultate aber gab es bislang keine. Doch Turkish hat bereits eine stark Stellung in Asien, eine tiefere Kostenbasis und ein gutes und bestens eingeführtes Produkt. Aber auch asiatische Billiganbieter wie Air Asia könnten für die Lufthansa interessant sein.

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