Winglet eines Airbus A350 von Lufthansa: Die Airline baut aus.

Auch mehr PersonalLufthansa plant 2023 mit 50 Flugzeugen mehr

Die deutsche Fluggesellschaft spürt eine «Nachfrage wie kaum zuvor». Deshalb baut Lufthansa beim Personal und bei der Flotte aus. Und verspricht Innovationen beim Produkt.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Den zweiten Streik der Pilotinnen und Piloten konnte Lufthansa in letzter Minute abwenden. Und so kann sich das Management wieder auf andere Dinge konzentrieren. «Wir haben eine Nachfrage wie kaum zuvor», sagte Vorstandsvorsitzender Carsten Spohr diese Woche bei einem Treffen mit der Presse. «Wir kommen mit der Produktion nicht hinterher.»

Das hatte im Sommer unschöne Folgen: Verspätungen, Annullierungen, verschollenes Gepäck. Lufthansa habe in den vergangenen Wochen viele Kundinnen und Kunden enttäuscht, gab Spohr zu. Dafür entschuldige man sich. Inzwischen habe sich die Lage aber deutlich gebessert.

Eine kleine zusätzliche Airline

Man müsse zudem sehen, wie extrem die Entwicklung in der Luftfahrtbranche innerhalb von wenigen Wochen gewesen sei. Im März habe man noch bei 20 Prozent der Kapazität gelegen und viel zu viel Personal gehabt. Plötzlich habe Hochbetrieb geherrscht und man habe zu wenig Angestellte gehabt. «In meinen 30 Jahren, in denen ich dabei bin, kann ich mich nicht an eine so starke Nachfrage im Verhältnis zum Angebot erinnern», so Spohr.

Und im Hinblick darauf fährt Lufthansa auch den Betrieb weiter hoch. Man werde die Flotte bis im kommenden Jahr um mehr als 50 Flugzeuge aufstocken, sagte der Konzernchef. Konkret seien es 13 Langstrecken- und 40 Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge. So kommen etwa neu Dreamliner hinzu und es kehren Airbus A380 zurück. Der Konzern nimmt aber auch andere Jets wieder in Betrieb und erhält neue Flieger ab Werk.

Lufthansa plant Produktoffensive

«Das entspricht einer kleinen Airline, die wir hinzufügen.» Auch 20.000 neue Mitarbeitende werden in den nächsten 18 Monaten laut den Plänen angestellt. In der Corona-Krise hatte der Konzern die Flotte um über 100 Flieger gekürzt und über 30.000 Stellen gestrichen.

Aber Lufthansa will nicht nur mehr machen, sondern es auch besser tun. «Wir müssen unser Produkt nicht nur wieder dorthin bringen, wo es vor der Pandemie war», so Spohr. Man plane auf allen Ebenen Innovationen und Verbesserungen - im Oktober werde man sie vorstellen. Lufthansa werde sich mit «kreativen Dingen» unter anderem bei Bordverpflegung, Lounge und Extras verbessern, kündigte der Konzernchef an.

Mehr zum Thema

Blick aus einem Airbus A380 von Lufthansa: Ab Sommer 2023 wieder möglich.

Lufthansa prüft, noch mehr Airbus A380 zurückzubringen

Die D-ABPA im Anflug auf Frankfurt: Die Boeing 787-9 ...

Lufthansa plant bei erstem Dreamliner-Ziel um

Langstreckenjet von Condor: Lufthansa muss als Zubringer dienen.

Condor behält Lufthansas Zubringerflüge - und bekommt noch mehr

ticker-lufthansa

D-AIZY: Erster umgerüsteter Airbus A320 von Lufthansa ist wieder im Einsatz

Video

Airbus A350 von Finnair: Bald eigen Musik an Bord.
Die veränderte Kundenstruktur bringt eine stärkere Markenpositionierung als finnische Airline. Komponist Lari Porra schuf für Finnair eine Klangwelt, die finnische Landschaften und das Reisegefühl musikalisch erlebbar machen soll. So klingt sie.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
pab wingair fujairah airbus a320 neo acj
Bei Airbus in Toulouse ist ein frisch produzierter A320 Neo zu erspähen, dessen Lackierung deutlich macht: Er wird in die Vereinigten Arabischen Emirate gehen. Allerdings nicht zu einer Airline.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a380 qantas sao paolo
Ein Airbus A380 der australischen Airline hat einen Flug nach Brasilien absolviert, der nicht zum Linienflugprogramm von Qantas gehört. Das sorgte für zwei Premieren. Nun gibt es Gerüchte, dass ein Superstar den Superjumbo gemietet haben soll.
Timo Nowack
Timo Nowack