Airbus A320 von Discover: Die Airline soll helfen, die Folgen des Streiks zu mildern.

Konzern kritisiert Streik bei Lufthansa und Lufthansa CitylineLufthansa Group setzt Discover, Eurowings und Lufthansa City als Streikbrecher ein

Nach dem Streikaufruf der Gewerkschaft Ufo schlägt der Konzern zurück. Er spricht von einer «verantwortungslosen» Eskalation mitten im Oster-Rückreiseverkehr. Und Lufthansa Group lässt andere Airlines statt Lufthansa und Lufthansa Cityline fliegen.

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Nach dem Streikaufruf der Gewerkschaft Unabhängige Flugbegleiter Organisation Ufo reagiert Lufthansa Group mit deutlicher Kritik. Personalvorstand Michael Niggemann spricht von einer Eskalation «zur Unzeit». Der Arbeitskampf treffe die Passagiere «inmitten des Rückreiseverkehrs zum Ende der Osterferien besonders hart». Dass mit Lufthansa und Lufthansa Cityline gleich zwei Airlines betroffen seien, bezeichnet er als «verantwortungslos».

Zugleich verweist Niggemann auf die derzeit ohnehin angespannte Lage der Branche. Man befinde sich in einer Phase mit «extremen Kerosinpreisentwicklungen und großen Unsicherheiten für die kommenden Monate». Umso weniger Verständnis habe man für den Zeitpunkt des Streiks.

Lufthansa sieht die Verantwortung bei der Gewerkschaft

Aus Sicht des Konzerns liegt die Verantwortung klar bei der Gewerkschaft. Man habe «konkret und transparent Vorschläge» für einen neuen Manteltarifvertrag vorgelegt, erklärt Niggemann. Dennoch habe sich Ufo bislang nicht auf ernsthafte Verhandlungen eingelassen und «nun schnell eskaliert», so der Personalchef. Man fordere die Gewerkschaft auf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren.

Personalvorstand Niggemann: haben «konkret und transparent Vorschläge» vorgelegt.

Parallel arbeitet Lufthansa daran, den Flugbetrieb so stabil wie möglich zu halten. Unterstützung kommt dabei aus dem Konzern: Airlines wie Discover, Eurowings oder Lufthansa City Airlines sollen Teile der bestreikten Flüge übernehmen. Auch andere Gruppen-Fluglinien wie Austrian Airlines, Air Dolomiti, Brussels Airlines, ITA Airways oder Swiss würden versuchen, mit zusätzlichen Flügen zu helfen.

Lufthansa rechnet mit regulärem Flugbetrieb ab Samstag

Für den Streiktag wurde bereits ein Sonderflugplan veröffentlicht. Betroffene Passagiere wurden nach Angaben der Airline automatisch per E-Mail informiert. Lufthansa geht derzeit davon aus, den regulären Flugbetrieb ab Samstag weitgehend wieder aufnehmen zu können.

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