A320Neo in Lufthansa-Bemalung: Größter Kunde in Europa

Lufthansa bestellt hundert A320

Airbus zog bei der Luftfahrtmesse in Le Bourget eine Großbestellung der deutschen Airline an Land. Die neuen Flieger sollen allen Lufthansa-Airlines dienen.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Nun ist es offiziell: Die Lufthansa bestellt insgesamt hundert Flugzeuge der A320-Familie beim europäischen Flugzeugbauer Airbus. 35 A320neo, 35 A321neo und 30 A320ceo (current-engine-option) mit Sharklets umfasst die Großbestellung. Dass der Konzern vorhatte, 100 Mittelstreckenjets zu kaufen, war bereits bekannt, doch zunächst hatte es geheißen, man berücksichtige sowohl Airbus als auch Boeing. Nun winkte der Aufsichtsrat die Entscheidung für den A320neo durch.

Mit der Bestellung kommt Lufthansa auf insgesamt 299 Orders für die A320-Familie. Damit wird sie zum größten europäischen Kunden für die Boeing-B737-Konkurrenten. Mehr als 150 der insgesamt bestellten Flugzeuge wurden bereits ausgeliefert, schreibt Airbus in einer Mitteilung. Seit Oktober 1989 fliegen die Flugzeuge für die Airline. Genaue Daten über die geplante Lieferung der Jets sind noch nicht bekannt. Der A320neo soll Ende 2015 auf den Markt kommen, der A319neo und der A321neo folgen im Jahr danach.

Für alle Airlines

«Diese Flugzeuge werden die Wachstums- und Effizienzziele der Airlines der Lufthansa-Gruppe weiter vorantreiben», kommentiert Lufthansa-Vize-Flottenchef Nico Buchholz. Außerdem schätze man die tiefere Lärmbelastung durch die neuen Flieger sowie die geringeren Emissionen. Die neuen Flieger sollen einerseits alte ersetzen, andererseits dem Wachstum dienen. Die Flieger dienen dann nicht nur der Lufthansa selbst, sondern auch den anderen Konzernairlines, also etwa auch Austrian, Brussels Airlines, Germanwings oder der Swiss. Genaue Details über die Verteilung sind noch nicht bekannt, eine Anfrage bei der Lufthansa steht noch aus.

Mehr zum Thema

Der Airbus A380 mit der Kennung 9M-MNE bei der Ankunft in Tarbes 2022: Seit 2024 als 2-JEYL registriert.

Was aus Airbus' zweitem A380 mit Guernsey-Kennzeichen wird

ticker-airbus-konzern-

Airbus erhält 25-Jahres-Vertrag für Cybersicherheit in Frankreich

Die G-POWM von Titan Airways: Wird bald als 9H-ZTE registriert.

Titan Airways meldet Airbus-Werksshuttle-Flieger in Malta an

Tragflächen-Produktion bei Airbus in Broughton: Für den A321 Neo liegen viele Bestellungen vor.

Airbus investiert in ehemalige A380-Flügelfertigung, um A321-Produktion hochzufahren

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren – und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier