Heckflossen von Lufthansa: Kranich bald auf neuen Flugzeugen.

Lufthansa kauft neue Flugzeuge

Die Fluggesellschaft kauft 108 neue Kurz-, Mittel und Langstreckenjets. Sie sind für alle Airlines im Konzern bestimmt. Und sie spart weiter - vor allem in Köln.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Eines ist jetzt schon klar: Lufthansa wird dieses Mal sowohl Boeing als auch Airbus berücksichtigen. Sie will insgesamt 108 neue Flugzeuge ordern, wie sie am Dienstagabend (19. Februar) bekannt gab. Acht der neuen Jets sind für die Langstrecke vorgesehen, 100 für die Kurz- und Mittelstrecke. Kundenkomfort und Sparsamkeit sollen die zentralen Kriterien bei der Auswahl sein. «Moderne Flugzeuge und Bordprodukte sind eine Investition in das Kundenerlebnis und in die betriebliche Effizienz», sagte Vorstandschef Christoph Franz nach der Beschlussfassung. Nun muss aber noch der Aufsichtsrat zustimmen. Insgesamt wird die Bestellung einen Wert von rund neun Milliarden Euro nach Listenpreisen aufweisen. Die Flugzeuge werden zwischen 2015 und 2025 ausgeliefert.

Die neuen Flieger sollen einerseits alte ersetzen, andererseits dem Wachstum dienen. Die Flieger dienen dann nicht nur der Lufthansa selbst, sondern auch den anderen Konzernairlines, also etwa auch Austrian, Brussels Airlines, Germanwings oder der Swiss. Welche Flugzeugtypen der Lufthansa-Vorstand ordern wird, ist noch nicht bestimmt. Das sei «Gegenstand laufender Verhandlungen mit den Herstellern», so der Konzern in einer Medienmitteilung.

Weitere Sparmaßnahmen

Daneben plant die Lufthansa weitere Maßnahmen zur Kostensenkung im Rahmen des Sparprogramms Score. So sollen administrative Tätigkeiten im Bereich Personal, Finanzen und Einkauf gebündelt werden. Davon betroffen sind vor allem drei Standorte. Insbesondere Köln bekommt die Anstrengungen zu spüren. So schließt die Lufthansa ihre Hauptverwaltung in der Stadt am Rhein mit 365 Arbeitsplätzen Ende 2017. Auch der Bereich Revenue Services in Norderstedt mit 350 Stellen wird dann geschlossen. Und schließlich wird auch in Hamburg abgebaut. Insgesamt will der Konzern die Personalkosten um 500 Millionen Euro drücken.

Köln bekommt daneben gleich noch eine weitere Hiobsbotschaft. Im Rahmen des Umbaus des Regionalsegments prüft die Lufthansa die Verlagerung der Zentrale von City Line nach München. Davon wären nochmals 300 Mitarbeitende betroffen.

Mehr zum Thema

ticker-atc

Europas Luftverkehr erreicht erneut Rekordniveau: 37.640 Flüge an einem Tag

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair: Wie viele Flugzeuge hat die Airline-Gruppe?

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Video

alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Boeing AH-64 Apache - in 19 Armeen rund um den Erdball unterwegs
Militärfluggeräte kommen und gehen. Der Apache bleibt. Der Kampfhubschrauber flog vor mehr als 50 Jahren zum ersten Mal und wird wohl noch bis 2060 im Dienst der US Army und weiterer Armeen bleiben. Dies liegt nicht nur an seiner Panzerung und seiner Wendigkeit.
gerard al fil
Gérard Al-Fil