Das ist zum einen ein wichtiger Schritt zur betrieblichen Stabilisierung von LAM Mozambique Airlines. Die beiden Embraer E190 trügen «zur Steigerung der Betriebskapazität, zur Stabilisierung des Flugbetriebs, zur Verbesserung der Pünktlichkeit der Verbindungen und zur schrittweisen Steigerung der Qualität der Dienstleistungen» bei, erklärt die Fluggesellschaft. Zum anderen ist es aber auch der Start für ihren neuen Markenauftritt.
Aus LAM Mozambique Airlines wird Air Mozambique
Die staatliche Fluggesellschaft nennt sich künftig nämlich Air Mozambique. Und die beiden Embraer E190 tragen bereits die neue Lackierung. Das Rot wird dabei in seiner Bedeutung reduziert, das Leitwerk der Flieger trägt künftig die Landesfarben. Nur noch der Schriftzug und ein roter Streifen auf den Triebwerken erinnern an die früher vorherrschende Farbe.
Die Fluggesellschaft steckt seit Jahren in einer triefen Krise. Nach einem Schuldenerlass schreibt sie zwar wieder schwarze Zahlen, kämpft aber immer noch mit massiven internen Problemen, Korruptionsermittlungen und Sicherheitsdebatten.