Embraer E190 mit Schriftzug Air Mozambique: neuer Name für LAM.

Neue LackierungKrisengeplagte LAM Mozambique Airlines tritt künftig als Air Mozambique auf - ganz farbenfroh

Die Rückkehr zweier Embraer E190 nach Maputo markiert mehr als eine Flottenverstärkung. Mit der Umbenennung in Air Mozambique und einem neuen Markenauftritt will die staatliche LAM Mozambique Airlines einen Neuanfang wagen.

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Fünf Monate lang befanden sie sich in Johannesburg. Dort wurden die beiden Embraer E190 von LAM Mozambique Airlines gewartet. Die Nationlairline des Landes in Ostafrika hatte sich die beiden 17 Jahre alten Regionaljets Ende 2025 beschafft, um die Flotte zu verstärken. Ihre Indienststellung verzögerte sich jedoch um mehrere Monate. Am 24. Juli sind die beiden Flugzeuge mit den Kennzeichen C9-AMA und C9-AMB nach Maputo zurückgekehrt.

Das ist zum einen ein wichtiger Schritt zur betrieblichen Stabilisierung von LAM Mozambique Airlines. Die beiden Embraer E190 trügen «zur Steigerung der Betriebskapazität, zur Stabilisierung des Flugbetriebs, zur Verbesserung der Pünktlichkeit der Verbindungen und zur schrittweisen Steigerung der Qualität der Dienstleistungen» bei, erklärt die Fluggesellschaft. Zum anderen ist es aber auch der Start für ihren neuen Markenauftritt.

Aus LAM Mozambique Airlines wird Air Mozambique

Die staatliche Fluggesellschaft nennt sich künftig nämlich Air Mozambique. Und die beiden Embraer E190 tragen bereits die neue Lackierung. Das Rot wird dabei in seiner Bedeutung reduziert, das Leitwerk der Flieger trägt künftig die Landesfarben. Nur noch der Schriftzug und ein roter Streifen auf den Triebwerken erinnern an die früher vorherrschende Farbe.

Die Fluggesellschaft steckt seit Jahren in einer triefen Krise. Nach einem Schuldenerlass schreibt sie zwar wieder schwarze Zahlen, kämpft aber immer noch mit massiven internen Problemen, Korruptionsermittlungen und Sicherheitsdebatten.

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