Betanken eines Jets: Im Iran nicht mehr möglich.

Iran boykottiert Austrian & Co.

Das Mullah-Regime verweigert ab 15. Juni Fluglinien aus Europa die Betankung. Austrian Airlines stellt ihre Flüge ein.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Principal Engineer - Flight Physics Simulation

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
aaa aviation academy austria logo

ATO Training Expert (m/f/d)

Aviation Academy Austria
Vollzeit
Neusiedl am See
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

In zwei Wochen ist Schluss. Die österreichische Fluggesellschaft streicht ab dann ihre vier wöchentlichen Flüge nach Teheran, wie die Nachrichtenagentur APA meldet. Der Schritt wird vorerst als temporäre Maßnahme bezeichnet. Ab August will man in Wien die Lage nochmals neu beurteilen. Auslöser des Schrittes ist, dass der Iran auf den 15. Juni die Betankung von Fliegern aus Europa offenbar einstellt. Die Passagiere von Austrian Airlines werden nach diesem Datum auf Lufthansa umgebucht. Die deutsche Fluglinie setzt auf der Strecke in den Iran größere Flugzeuge ein als die Österreicher, die mit einem Airbus Airbus A321 flogen. Lufthansa operiert auf der Route nach Teheran mit einer Boeing B747-400, die mit einer Tankfüllung hin und zurück fliegen kann.

Der Tankboykott ist eine Vergeltung des Mullah-Regimes wegen der Weigerung vieler europäischer Staaten, iranische Flieger aufzutanken. Vor Jahresfrist griff der Iran bereits einmal zur gleichen Maßnahme. Damals wichen einige Airlines zur Betankung einfach in Nachbarstaaten aus. Austrian Airlines etwa betankte ihre Flieger in Baku in Aserbaidschan. Dieses Jahr sei dies wegen der hohen Kerosinpreise aber zu teuer, erklärte ein Sprecher von Austrian Airlines gegenüber Aero.at. Vom Tankboykott könnte auch Alitalia betroffen sein. Die italienische Airline fliegt mit einem Airbus A320 vier Mal wöchentlich nach Teheran. KLM setzt eine MD-11 ein, die ebenfalls eine genug große Reichweite für die volle Hin- und Rückreise ohne neue Betankung aufweist.

Ausweichen nach Belgrad und Kiew

Die Flieger von Iran Air und Mahan Air werden seit Anfang 2011 in der EU nicht mehr aufgetankt. Die Airlines behalfen sich zuerst mit Tankstopps in Belgrad. Doch die USA machten erfolgreich Druck auf Serbien. Das Ausweichmanöver funktionierte nicht mehr und die iranischen Fluggesellschaften tanken seither auf Flügen nach Europa in Kiew in der Ukraine.

Mehr zum Thema

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Platz 10: Moskau - St.Petersburg. 117 Flüge pro Tag.

Die zehn verkehrsreichsten Routen der Welt

Shanghai in China: Eines der Asien-Ziele von Lufthansa.

Asien-Flüge machen Lufthansa Sorgen - Strecken stehen auf Prüfstand

Ausgelöste Notrutsche: Der Flug fand nicht statt.

Frau aktiviert versehentlich Notrutsche - und alle steigen aus

Video

Bangkok Suvarnabhumi aus der Luft: Der Flughafen soll seine Kapazität verdoppeln.
Der Flughafen Bangkok-Suvarnabhumi soll künftig 120 Millionen Fluggäste pro Jahr abfertigen, doppelt so viele wie heute. Dafür sind ein neues Südterminal und eine vierte Piste geplant. Und schon zuvor soll es eine Erweiterung geben.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Bildschirmfoto 2026-11-04 um 125453
Ein Learjet 60 stürzte fast senkrecht auf eine Straße in Florida, neun Menschen starben. Jetzt wurden Teile des Höhenruders gefunden - bis zu 6,1 Kilometer vom Wrack entfernt.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
learjet absturz florida 01
Die US-Unfalluntersuchungsbehörde NTSB hat sich zum tödlichen Absturz des Bombardier Learjet 60 in Florida geäußert. Das sind die Erkenntnisse über die letzten Minuten des Unglücksfluges, der in ein Wohngebiet stürzte.
Timo Nowack
Timo Nowack