Vijay Mallya: Schecks platzten.

Haftbefehl gegen Kingfisher-Eigner

Die Lage der Fluglinie wird immer brenzliger. Ein Gericht stellte nun einen Haftbefehl gegen ihren Chef Vijay Mallya und vier weitere Manager aus.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Allroundmitarbeiter Luftfahrzeug (a) Flugzeugmontage/-unterhalt

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Eigentlich hätten Vertreter von Kingfisher Airlines heute Freitag (12. Oktober) vor einem Gericht in der südindischen Stadt Hyderabad erscheinen sollen. Die lokale Flughafenbetreiberin GMR Hyderabad International Airport Limited klagte die Fluglinie dort wegen Nichtbezahlung von Gebühren über 103 Millionen Rupien (rund 1,5 Millionen Euro/1,8 Millionen Franken) an. Konkret hatte Kingfisher die Schuld für Lande-, Park- und Navigationsgebühren zwar per Schecks beglichen. Doch die waren ungedeckt, wie sich später herausstellte. Zum Gerichtstermin tauchte nun niemand von der Fluggesellschaft auf. Der Richter stellte deshalb umgehend einen Haftbefehl gegen Kingfisher-Eigentümer Vijay Mallya und vier weitere Manager der Airline aus.

Doch so schnell dürfte Mallya nicht festgenommen werden. Denn die Airline kann den Haftbefehl vor Gericht anfechten. Zudem befindet sich der Milliardär und Lebemann gar nicht in Indien, wie lokale Medien unter Berufung auf Kreise um Mallya schreiben.

Grounding erneut verlängert

Eigentlich ist es ein Wunder, dass Kingfisher Airlines noch nicht Insolvenz anmeldete. Letzte Woche erst gaben die Gläubigerbanken umgerechnet rund 8 Millionen Euro aus einem Treuhandkonto frei, damit die Airline überhaupt weiterfliegen konnte. Weitere Kredite lehnten sie aber ab. Kingfisher muss nun bis Ende Oktober einen Rettungsplan präsentieren. Wenige glauben noch daran, denn die Flieger stehen derzeit am Boden. Immer wieder wurde das Datum für die Wiederaufnahme des Betriebs nach hinten verschoben. Heute Freitag wurde nun der 20. Oktober genannt.

Mehr zum Thema

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Platz 10: Moskau - St.Petersburg. 117 Flüge pro Tag.

Die zehn verkehrsreichsten Routen der Welt

Shanghai in China: Eines der Asien-Ziele von Lufthansa.

Asien-Flüge machen Lufthansa Sorgen - Strecken stehen auf Prüfstand

Ausgelöste Notrutsche: Der Flug fand nicht statt.

Frau aktiviert versehentlich Notrutsche - und alle steigen aus

Video

crj900 laguardia ntsb
Das Cockpit wurde völlig zerstört, die Piloten der Bombardier CRJ900 von Air Canada überlebten den Zusammenstoß mit einem Feuerwehrtruck nicht. Die Funkaufzeichnungen dokumentieren die dramatischen Momente vor dem Unglück.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
la guardia crj 900 air canada express
Am Flughafen LaGuardia in New York ist eine Bombardier CRJ900 von Air Canada nach der Landung mit einem Feuerwehrfahrzeug zusammengestoßen. Die beiden Piloten kamen ums Leben.
Timo Nowack
Timo Nowack
König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin