Flieger von Hellenic Seaplanes: Noch gibt es zu wenige Wasserflughäfen.

Schneller zu WasserflughäfenGriechische Regierung verleiht Wasserflugzeug-Airlines Schub

In Griechenland wollen mehrere Airlines Inseln mit Wasserflugzeugen miteinander verbinden. Doch derzeit gibt es noch zu wenige Flughäfen im Meer. Das könnte sich nach einem Regierungsbeschluss bald ändern.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Trainer Aircraft Chief Engineer

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Seit acht Jahren verfolgt Hellenic Seaplanes schon ihren ehrgeizigen Plan. Die neue Fluggesellschaft will die griechischen Inseln mit Wasserflugzeugen miteinander verbinden. Doch zuerst bremste die Grexit-Krise das junge Unternehmen, weil Investoren zurückhaltend wurden. Dann führte die Covid-19-Pandemie zu Verzögerungen.

Hellenic Seaplanes will nicht nur selbst eine Fluggesellschaft betreiben. Ihr wichtigstes Ziel ist der Aufbau einer Infrastruktur für Wasserflugzeuge, also von Flughäfen im Meer. Doch dabei kommt das Unternehmen nur langsam voran. Erst in Korfu, Paxos und Patras gibt es zugelassene Wasserflughäfen. In Erikousa, Ithaka, Kefalonia, Lefkada, Meganissi, Othon, Mathraki und Zakynthos laufen die Bewilligungsverfahren. Diese ziehen sich aber dahin.

Streckennetz wäre noch zu klein

Daher startet auch ein anderes Projekt mit Verspätung. Grecian Air Seaplanes - eine Kooperation des deutsch-zyprischen Investors Axionair mit dem Gründer von Greek Water Airports – wollte eigentlich diesen September mit drei Wasserflugzeugen starten. Doch jetzt wurden die ersten Flüge auf Frühjahr 2022 verschoben, wie das griechische Magazin Capital berichtet. Zu klein ist bisher das Netz, das bedient werden könnte.

Doch das könnte sich nun zügig ändern und Hellenic Seaplanes und Grecian Air Seaplanes Aufwind verleihen. Ein Beschluss der Ministerien für Umwelt und Energie, Verkehr und Schifffahrt verkürzt die Genehmigungsdauer für kleinere Wasserhäfen erheblich. Statt acht bis zwölf Monate braucht es künftig nur noch 20 bis 30 Tage, so das Magazin.

Nicht nur in Griechenland

Ähnliche Projekt wie in Griechenland gibt es auch in Spanien. Auch dort sollen bald Wasserflugzeuge von Isla Air Express Inseln miteinander verbinden. Großes Vorbild für alle sind die Malediven, wo Wasserflugzeuge für regionale Verbindungen sorgen.

Mehr zum Thema

Flieger von Hellenic Seaplanes: Die Investoren haben Angst.

Grexit-Krise trifft neue griechische Airline

Flugzeug von Hellic Seaplanes: Soll in Elefsina abheben.

Hellenic Seaplanes holt sich chinesische Hilfe

Twin Otter von European Coastal Airlines: Derzeit nicht in Betrieb,

Für 90 Euro auf den Balearen von Hafen zu Hafen fliegen

sri lankan airlines airbus a330 300

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Video

Westjet Boeing 787
Reisende werfen der kanadischen Fluglinie vor, ihnen Entschädigungen vorzuenthalten. Der Verdacht: Wechselt Westjet im letzten Moment Flugzeuge ein, die sich bereits in der Wartung befinden, um dann den Flug zu annullieren? Eine kanadische Behörde ermittelt.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Airbus A321 Neo von Lufthansa bei der Evakuierung: Starker Geruch nach Kerosin.
Kurz nach dem Start Richtung München musste ein Airbus A321 Neo der deutschen Fluglinie umkehren. Nach der sicheren Landung in Athen wurde der Jet von Lufthansa evakuiert. Drei Menschen wurden leicht verletzt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Evakuierung des AIrbus A321 Neo von Frontier Airlines: Viele nehmen ihr Gepäck mit.
Nach dem tödlichen Zwischenfall auf der Startbahn in Denver geriet auch die Evakuierung des Airbus A321 Neo in den Fokus. Erneut haben zahlreiche Passagiere trotz Rauchentwicklung ihr Handgepäck mitgenommen. Nun ermitteln die Behörden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies