Boeing 777 von Air France: Der neue Chef muss eine Antwort auf Level und Norwegian finden.

Neuer Chef gesuchtFührungskrise bei Air France-KLM

Der französisch-niederländische Konzern steht weiter ohne Chef da. Die Aktionäre Delta und China Eastern sind gegen den bisherigen Kronfavoriten bei Air France-KLM.

Top-Jobs

aaa aviation academy austria logo

Fluglehrer/-in FI(A) mit Funktion Deputy CFI

Vollzeit
Aviation Academy Austria
Flugschule
Feste Anstellung
Top jobs
Wiener Neustadt - LOAN
Österreich
aaa aviation academy austria logo

Fluglehrer/-in FI(A)

Vollzeit
Aviation Academy Austria
Flugschule
Feste Anstellung
Top jobs
Wiener Neustadt - LOAN
Österreich
Goldeck Logo

Captain Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

LOWW/VIE
LOAN
Feste Anstellung
Business Aviation
Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Goldeck Logo

Inflight Service Personnel (M/F/D)

LOWW/VIE
Feste Anstellung
Business Aviation
Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Lange konnte er nicht wirken. Am 4. Juli 2016 nahm Jean-Marc Janaillac seine Arbeit als Präsident und Konzernchef von Air France-KLM auf. Am 15. Mai 2018 war sein letzter Arbeitstag. Er ging, nachdem die Arbeitnehmer einen neuen Tarifvertrag abgelehnt hatten. Seither sucht der französisch-niederländische Konzern einen neuen Chef.

Die Findungskommission unter Interimschefin Anne-Marie Couderc hat zwar bereits einen Kandidaten vorgeschlagen. Sie wollte Philippe Capron zum Nachfolger von Janaillac machen. Doch gegen die Nominierung des Finanzchefs des Versorgungs- und Transportkonzerns Veolia regt sich heftiger Widerstand aus den Niederlanden, vor allem auch von den Aktionären Delta Air Lines und China Eastern, die beide 8,8 Prozent der Anteile an Air France-KLM halten.

Chef-Entscheid vertagt

Die Amerikaner und Chinesen kritisieren vor allem, dass Capron keinerlei Erfahrung in der Luftfahrt hat. Zudem wollen sie mehr Mitsprache haben. Bei der Strategiesitzung vom Dienstag und Mittwoch (26. und 27. Juni) in Amsterdam präsentierte der Aufsichtsrat deshalb noch keinen Nachfolger, wie da und dort erwartet worden war. «Beim Treffen wurde der Rekrutierungsprozess für die künftige Führungsstruktur vorgestellt und diskutiert», heißt es in einer Mitteilung von Air France-KLM dazu. Bis zum 15. Juli werde eine Lösung gefunden, heißt es weiter.

Das Führungsvakuum bremst den Konzern, der gerade an verschiedenen Fronten mit Widrigkeiten kämpft. Beim Strategietreffen des Aufsichtsrates wurde deshalb nicht nur die Führung diskutiert, sondern auch wichtige grundsätzliche Fragen. Entscheidungen sind jedoch nicht gefallen, da der neue Chef noch nicht feststeht.

Übernahme von XL Airways?

So sorgt sich der Konzern etwa schon länger über die neue Konkurrenz durch Langstrecken-Billigairlines wie Norwegian und Level, die in Paris starten. Joon reicht als Gegenmittel nicht, wie das Management bereits vor einiger Zeit festgestellt hat. Ein Vorschlag dazu ist die Konkurrentin XL Airways France zu übernehmen und zur eigenen Billigairline umzubauen, schreibt die Zeitung La Tribune.

Auch eine Aufstockung der Flotte von Transavia von aktuell 33 auf rund 70 Flugzeuge ist ein aktuelles Thema. Zudem bespricht das Gremium von Air France-KLM die Anschaffung von Airbus A321 LR, so das Wirtschaftsblatt.

Mehr zum Thema

ticker-air-france

Air France bietet neue First Class nun auch nach Singapur an

ticker-air-france

Air France und KLM setzen als erste Airlines auf das neue EU-Label für Flugemissionen

ticker-air-france

Air France und KLM testen neuen Tarif ohne großes Handgepäck

ticker-air-france

Air France und Korean Air bauen Codeshare nach Japan aus

Video

lufthansa super star lackierung 09
Die Lockheed L-1649A Super Star von Lufthansa hat am Flughafen Münster/Osnabrück ihre 1950er-Jahre-Lackierung erhalten. Ein Blick auf das Flugzeug - und Ausblick darauf, wie es nun weitergeht.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die neue Lackierung auf einer Boeing 787 von Alaska Airlines: Expansionsdrang.
Mit einer von den Nordlichtern inspirierten Lackierung für ihre Dreamliner und einem Langstrecken-Drehkreuz in Seattle stellt Alaska Airlines die Weichen für weltweite Expansion. Sie will damit Konkurrentin Delta Air Lines überholen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Boeing 737 von Jeju Air kracht in Mauer: Hätte es mit einer anderen Konstruktion weniger Tote gegeben?
Das tödliche Unglück der Boeing 737 von Jeju Air wurde durch eine massive Betonmauer am Ende der Landebahn des Flughafens Muan verschlimmert. Fachleute warnten schon lange zuvor, dass sie im Ernstfall tödlich sein könnte. Dennoch tat die Regierung Südkoreas nichts.
Laura Frommberg
Laura Frommberg