Airbus A320 von Eurowings: Aus für Nürnberg - Hamburg.

Aus für Nürnberg - HamburgEurowings gibt eine weitere deutsche Inlandsstrecke auf

Zwischen Nürnberg und Hamburg gibt es bald keine Flüge mehr. Nach weniger als acht Monaten streicht Eurowings die Inlandsstrecke schon wieder aus dem Programm. Dafür gibt es zwei Gründe.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Inflight Service Personnel (M/F/D)

Feste Anstellung
Business Aviation
Goldeck-Flug GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Wien/LOWW/VIE
Pilatus Logo

Mechaniker & Spengler

Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs

Nirgendwo war die Zäsur durch die Pandemie wohl derart groß, wie im innerdeutschen Flugverkehr. Diesen Sommer ist das Angebot an Inlandsflügen nur noch halb so groß wie im Vor-Corona-Sommer 2019. Oder anders ausgedrückt: Das Angebot schrumpfte in diesen sechs Jahren um mehr als acht Millionen Sitzplätze, wie Zahlen des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft BDL zeigen.

Am ausgeprägtesten ist der Rückgang bei den dezentralen Verbindungen, also Flügen, die weder nach Frankfurt noch nach München gehen. Bei ihnen beträgt das Minus gegenüber 2019 sogar 79 Prozent. Hier sind vier Millionen angebotene Sitzplätze verschwunden.

Nachfrage nach Strecke war zu gering

Und jetzt werden es noch ein paar mehr. Denn Eurowings hat beschlossen, ihre Flüge zwischen Nürnberg und Hamburg zum 23. Juni einzustellen. Dies bestätigt ein Sprecherin der Lufthansa-Tochter gegenüber aeroTELEGRAPH. Es wird damit ein kurzes Gastspiel auf der Route. Denn Eurowings hat die Strecke erst am 4. November 2024 frisch aufgenommen.

«Wir haben gemeinsam mit dem Flughafen und der Region Potenzial gesehen, das sich aber zu unserem großen Bedauern nicht in einer entsprechenden Nachfrage niedergeschlagen hat», ergänzt sie. Vor allem auf solchen dezentralen Strecken fehlen seit der Pandemie kurzfristig buchende Business Class-Passagiere, die auch mal ein paar Hundert Euro bezahlen, um schnell ans Ziel zu kommen.

Eurowings-Flugplan unattraktiv für Geschäftsreisende

Eurowings weist zudem auch auf allgemeine Probleme im innerdeutschen Verkehr hin. Es gebe eine «massive staatliche Verteuerung des Fliegens» so die Sprecherin. Innerdeutsche Strecken seien deshalb kaum mehr rentabel zu betreiben.

Aktuell bedient Eurowings die Strecke Nürnberg - Hamburg noch vier Mal pro Woche. Das ist insbesondere für Businessreisende unattraktiv, da sie gerne am selben oder spätestens am folgenden Tag zurückkehren. Bereits gebuchte und jetzt gestrichene Flüge würden selbstverständlich automatisch erstattet, so die Sprecherin der Lufthansa-Tochter.

Weiterhin Flüge ab Nürnberg

Auch nach der Streichung der Verbindung prüfe man regelmäßig die Rahmenbedingungen für eine Wiederaufnahme, erklärt die Eurowings-Sprecherin. Man biete Reisenden ab Nürnberg zudem «weiterhin ein umfangreiches Angebot an Direktflügen zu attraktiven Urlaubszielen in ganz Europa».

Video

An einem Airbus A321 Neo: GTF-Triebwerk von Pratt & Whitney.
Der Chef des weltgrößten Leasingunternehmens hat Ratschläge für Fluggesellschaften mit Triebwerken der neuesten Generation. Aengus Kelly warnt vor Problemen und Herausforderungen sowohl bei Kurz- als auch Langstreckenflugzeugen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbusa350edelweissbusinesssuite003
Alles neu bei Edelweiss: Die Schweizer Ferienfluglinie stellt ihre komplett neu entwickelte Airbus-A350-Kabine vor. Premium Economy, Business Suite und ein aufgewertetes Design sollen das Langstreckenerlebnis neu definieren – ohne die Ferien-DNA zu verlieren. Genau darin liegt die Chance. Und das Risiko.
Luca La Rocca
Luca La Rocca
united airlines airbus a321 neo nosewheel
Harte Landung in Orlando: Ein Airbus A321 Neo von United Airlines hat bei der Ankunft in Orlando eines der Räder des Bugfahrwerkes verloren.
Timo Nowack
Timo Nowack