BVB-Flieger von Eurowings: Zum Glück war die Partie gegen Sporting Lissabon schon.

KonfliktEurowings-Flugbegleiter wollen ab Montag streiken

Der Konflikt zwischen der Eurowings-Geschäftsleitung und der Gewerkschaft UFO ist offenbar eskaliert. Die Flugbegleiter kündigen einen Streik bei der Lufthansa-Billigtochter an.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Allroundmitarbeiter Luftfahrzeug (a) Flugzeugmontage/-unterhalt

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Ab Montag stehen bei der Lufthansa-Tochter Eurowings die Zeichen auf Streik. Es bleibe «keine andere Wahl» als die Arbeit niederzulegen, heißt es von der Gewerkschaft UFO. Daher könnten die Flugbegleiter ab kommenden Montag (24. Oktober) die Arbeit niederlegen. Die Arbeitskämpfe könnten jederzeit in den zwei Wochen nach Montag stattfinden, heißt es von der Gewerkschaft.

Beim Konflikt geht es seit Jahren um Arbeitsbedingungen und Bezahlung der Kabinen-Mitarbeitenden.  Der Tarifvertrag sei der schlechteste im ganzen Konzern. Außerdem fordern die Flugbegleiter eine arbeitgeberfinanzierte betriebliche Altersvorsorge und eine Erfolgsbeteiligung. Seit Jahren können Gewerkschaft und Arbeitgebervertreter sich in diesen Punkten nicht einigen. Schon seit einigen Wochen lag daher ein Streik bei Eurowings in der Luft. Verhandlungen mit der Geschäftsleitung der Airline scheiterten wiederholt. Nun scheint er unausweichlich geworden zu sein.

Management krebste zurück

Der Grund für den Entscheid: Am Vorabend hatte die Eurowings-Geschäftsführung einen eigenen Vorschlag zur Schlichtung ohne Streik wieder vom Tisch genommen. Die Begründung: UFO habe zu wenig Beweglichkeit gezeigt und man sehe nicht, wie eine Schlichtung so funktionieren solle.

UFO-Tarifvorstand Nicoley Baublies erklärte in einer Videobotschaft außerdem, dass Eurowings Versprechen, die man in Verhandlungen bei der Eurowings-Gründung gemacht habe, gebrochen habe – wie etwa, «Flieger im Ausland zu stationieren, die heimischen Fliegern Konkurrenz machen». Als Beispiel nannte er die Stationierung von Flugzeugen auf Mallorca.

Gespräche endgültig gescheitert

Der Lufthansa-Konzern spiele mit der Zukunft des Eurowings-Personals,  «obwohl er erst gestern Abend ein neues Rekordergebnis vermeldete.» Man müsse daher verkünden, dass die Gespräche endgültig gescheitert seien und habe entschieden, in den Arbeitskampf zu gehen. Auch nach den zwei Wochen behalte man sich vor, möglicherweise in den unbefristeten Arbeitskampf zu gehen. An Weihnachten werde man aber nicht streiken.

Schon jetzt läuft der Betrieb bei Eurowings alles andere als reibungslos. Im Juni startete oder landete fast jede zweite Kurzstrecken-Maschine der Lufthansa-Billigtochter mehr als 15 Minuten zu spät. Die durchschnittliche Verspätung betrug 46 Minuten. Von Juni bis September war im Schnitt gut ein Drittel aller Flüge verspätet, so das Magazin Capital.

Hier die komplette Videobotschaft:

Mehr zum Thema

lufthansa airbus a321 200 de

Wer bei Lufthansa eine Teilstrecke auslässt, muss jetzt ganz genau erklären, warum

ticker-lufthansa

Gewerkschaft meldet hohe Beteiligung der Pilotinnen und Piloten bei Lufthansa-Streik

Boeing 787 von Austrian Airlines: Die Flotte wird wachsen.

Austrian Airlines‘ dritter Dreamliner verspätet sich

ticker-lufthansa

Lufthansa veröffentlicht Sonderflugplan für Pilotenstreik

Video

crj900 laguardia ntsb
Das Cockpit wurde völlig zerstört, die Piloten der Bombardier CRJ900 von Air Canada überlebten den Zusammenstoß mit einem Feuerwehrtruck nicht. Die Funkaufzeichnungen dokumentieren die dramatischen Momente vor dem Unglück.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
la guardia crj 900 air canada express
Am Flughafen LaGuardia in New York ist eine Bombardier CRJ900 von Air Canada nach der Landung mit einem Feuerwehrfahrzeug zusammengestoßen. Die beiden Piloten kamen ums Leben.
Timo Nowack
Timo Nowack
König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin