Flieger von Estonian: Die Flotte halbiert sich.

Estonian Air macht Schrumpfkur

Die baltische Fluggesellschaft veröffentlichte ihre Pläne um die angeschlagene Airline zu retten. Sie halbiert Personalbestand und Flotte.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Radikale Schrumpfkur in Estland: nur noch fünf Flugzeuge will die in Tallinn stationierte Airline betreiben. Heute fliegt sie noch mit zehn Maschinen. Mit der kleinen Flotte will Estonian Airlines noch die neun bis zehn wichtigsten Destinationen anfliegen, wie der neue Vorstandsvorsitzende Jan Palmer bekannt gab. Gestrichen werden auch die erst kürzlich eröffneten Strecken nach Deutschland und Österreich. Hannover und Wien fallen dem Rotstift ab dem nächsten Flugplanwechsel im März zum Opfer. Gespart wird auch beim Personal: 146 der 318 Angestellten, darunter 88 Piloten und Kabinenbesatzungsmitglieder, erhalten die Kündigung.

Estonian muss handeln. Die nach der Loslösung von der Sowjetunion 1991 gegründete Fluggesellschaft fliegt Verluste ein. Alleine in diesem Jahr hat die Airline bis zum Oktober einen Verlust von 20,2 Millionen angehäuft. Zwar konnten die Esten eine beachtliche Umsatzsteigerung realisieren. Durch Kapazitätserweiterungen erhöhten sich die Passagierzahlen im Vergleich zum Vorjahr um 71 Prozent. Jedoch brachte das Wachstum nicht den erhofften Ertrag. Palmer verspricht, bereits ein Jahr nach der Gesundschrumpfung wieder schwarze Zahlen zu schreiben.

Wechselvolle Geschichte

1996 wurde die Airline privatisiert, allerdings hat der Staat bereits 2003 wieder 51 Prozent der Gesellschaft übernommen. Die anderen 49 Prozent übernahm SAS. Die Situation blieb schwierig, 2010 stiegen die Skandinavier wieder aus. Seither ist der Staat gefordert. 2011 stellte dieser 30 Millionen Euro zu Verfügung. Mit dem frischen Geld sollte die Flotte erneuert und das Geschäft gestärkt werden. Das langfristige Ziel bleibt aber immer noch, einen privaten Investor für die Gesellschaft zu finden.

Mehr zum Thema

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair: Wie viele Flugzeuge hat die Airline-Gruppe?

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Buchungen aus Westeuropa im Minus für den Sommer.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Video

Die brennende General Dynamics F-16 in Zakynthos: Der Pilot blieb unverletzt.
Nach einem Defekt am Fahrwerk musste eine General Dynamics F-16 der griechischen Luftwaffe auf der Insel Zakynthos notlanden. Der Pilot blieb unverletzt, doch der Kampfjet fing Feuer. Der Flughafen musste geschlossen werden.
Redaktion
starlux airlines silberner airbus a350 1000
Die Fluglinie aus Taiwan bekommt einen Airbus A350-1000 in silberner und einen in goldener Sonderlackierung. Den ersten der beiden Jets brachte der Starlux-Chef selbst nach Taipei.
Timo Nowack
Timo Nowack
cessna usa 250
Manchmal zeichnet ein Flugzeug mit seinem Flugverlauf ein Herz oder einen einfachen Schriftzug an den Himmel. Zum 250. Am Unabhängigkeitstag der USA hat eine Cessna R182 nun auch so etwas getan - aber auf einem anderen Level.
Timo Nowack
Timo Nowack