Yak-42: Mit einem solchen Flieger ereignete sich der letzte Unfall.

Erste russische Airlines ohne Lizenz

Nach den tödlichen Unfällen startet die russische Luftfahrtbehörde das große Reinemachen. Sechs Airlines wurden nun hart bestraft.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Schon bei den vorherigen Unfällen hatte die russische Luftaufsichtsbehörde MAK gedroht, kleinere Airlines mit finanziellen Problemen und veralteten Flotten den Garaus zu machen. Jetzt, nach dem tragischen Crash in Jaroslawl, macht man in Russland offenbar ernst: Drei Fluggesellschaften entzog die Behörde nun die Lizenz. Definitiv vorbei ist es für Ilin Airline, die Fluggesellschaft der Luftfahrtakademie von Ulyanowsk und die Crash-Airline Yak-Servis, wie die Agentur Ria Novosti berichtet. Gleichzeitig wurden gemäß einer Mitteilung der Regierung die Lizenzen von Avis-Amur, Jetalliance East und Beriev Aircraft Company suspendiert.

Der Grund für die drastischen Maßnahmen: In den letzten Monaten kam es in dem Land immer wieder zu schweren Unfällen. Alle ereigneten sich mit veralteten Sowjetmaschinen. Der letzte tragische Unfall geschah am 7. September, als eine Maschine der Airline Yak Servis in Jaroslawl kurz nach dem Start verunglückte – 43 Menschen kamen ums Leben, darunter eine ganze Eishockeymannschaft (aeroTELEGRAPH berichtete). Die Lizenzentzüge und Suspendierungen sind der Behörde aber offenbar nicht genug. Wie Ria Novosti berichtet, droht 30 weiteren kleinen bis mittleren russischen Airlines bald das Aus, weil sie Sicherheitsstandards nicht erfüllen und ihre finanziellen Probleme nicht in den Griff bekommen.

Mehr zum Thema

Design: Zu welchen Airlines gehören diese Seitenleitwerke?

Können Sie auch diese Airlines an ihren Heckflossen identifizieren?

Jahr 1981: So stellte Pan Am damals ihr Streckennetz dar.

Warum sind Flugpläne in Sommer und Winter aufgeteilt?

Lackierungen: Dieses Mal geht es um ehemalige Airlines.

Erkennen Sie ehemalige Airlines an ihren Lackierungen?

Lackierungen: Kennen Sie diese Designs von Fluggesellschaften rund um den Globus?

Können Sie diese Airlines anhand der Lackierungen erkennen?

Video

aeroTELEGRAPH-Herausgeber Stefan Eiselin zum Unglück von Flug SR1111: «»
Rauch im Cockpit, ausfallende Instrumente und schließlich ein nicht mehr kontrollierbares Flugzeug: Der Absturz von Flug SR111 von Swissair kostete 229 Menschen das Leben. Die Erkenntnisse aus der Katastrophe führten später zu neuen Sicherheitsregeln – und wirken bis heute nach.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Testflug für die Autoland-Zertifizierung für den Pilatus PC-12: Die Testcrew musste nicht eingreifen.
Knopf drücken, und der Rest passiert von selbst. Pilatus zeigt erstmals, wie Autoland den PC-12 Pro sicher auf die Piste bringt. Easa und FAA haben das System nun für das Flugzeug zugelassen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a330 200 iran air
Ausnahmen sind offenbar nicht geplant: Der US-Finanzminister kündigt an, ab Mittwoch alle Unternehmen zu sanktionieren, die mit jedweder iranischen Fluggesellschaft zusammenarbeiten. So wollen die Vereinigten Staaten die Airlines international lahmlegen.
Timo Nowack
Timo Nowack