Yak-42: Mit einem solchen Flieger ereignete sich der letzte Unfall.

Erste russische Airlines ohne Lizenz

Nach den tödlichen Unfällen startet die russische Luftfahrtbehörde das große Reinemachen. Sechs Airlines wurden nun hart bestraft.

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Schon bei den vorherigen Unfällen hatte die russische Luftaufsichtsbehörde MAK gedroht, kleinere Airlines mit finanziellen Problemen und veralteten Flotten den Garaus zu machen. Jetzt, nach dem tragischen Crash in Jaroslawl, macht man in Russland offenbar ernst: Drei Fluggesellschaften entzog die Behörde nun die Lizenz. Definitiv vorbei ist es für Ilin Airline, die Fluggesellschaft der Luftfahrtakademie von Ulyanowsk und die Crash-Airline Yak-Servis, wie die Agentur Ria Novosti berichtet. Gleichzeitig wurden gemäß einer Mitteilung der Regierung die Lizenzen von Avis-Amur, Jetalliance East und Beriev Aircraft Company suspendiert.

Der Grund für die drastischen Maßnahmen: In den letzten Monaten kam es in dem Land immer wieder zu schweren Unfällen. Alle ereigneten sich mit veralteten Sowjetmaschinen. Der letzte tragische Unfall geschah am 7. September, als eine Maschine der Airline Yak Servis in Jaroslawl kurz nach dem Start verunglückte – 43 Menschen kamen ums Leben, darunter eine ganze Eishockeymannschaft (aeroTELEGRAPH berichtete). Die Lizenzentzüge und Suspendierungen sind der Behörde aber offenbar nicht genug. Wie Ria Novosti berichtet, droht 30 weiteren kleinen bis mittleren russischen Airlines bald das Aus, weil sie Sicherheitsstandards nicht erfüllen und ihre finanziellen Probleme nicht in den Griff bekommen.

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