So sieht die neue Airline aus: Welchen FLugzeugtyp sie verwenden wird, ist noch nicht klar.

Erste Billigairline für Kolumbien

Im nächsten Frühjahr plant Viva Colombia zu starten. Die neue Fluglinie will den verkrusteten Markt aufmischen.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

In den nächsten Wochen wollen sich die Verantwortlichen entscheiden, auf welchen Flugzeugtypen sie setzen. Man sei im Auswahlprozess bereits weit fortgeschritten, sagte Firmenchef Frederick Jacobsen der Zeitung Portafolio. Es würden entweder Boeing 737-800 oder Airbus A-320 sein. Darin sieht er einen großen Vorteil gegenüber der Konkurrenz, die ältere Flotten hat. So könne man tiefere Kosten erreichen, so Jacobsen.

Im Mai 2012 plant Viva Colombia die ersten Flüge. Die Verantwortlichen sehen in ihrem Konzept großes Potential. Sie wollen diejenigen Kolumbianer ansprechen, die bislang nicht fliegen. Leute, die auch für Strecken von sechs Stunden und mehr den Bus nehmen - weil der viel billiger ist als die bestehenden Airlines. Hier will Viva Colombia punkten und mit sehr günstigen Tarifen die Leute abholen. «Die Gruppe der Kolumbianer, die bisher nicht mit dem Fugzeug reisen, umfasst 34 Millionen Menschen» so Jacobsen zu Portafolio.

Wenig Konkurrenz

Airlines wie Avianca und Copa Airlines bieten heute zwar viele Flüge im Inland an. Die Konkurrenz ist indes noch gering, die Preise entsprechend hoch. Das wollen die Verantwortlichen von Viva Colombia mit ihrem klassischen Lowcost-Modell - nur Punkt-zu-Punkt-Verbindungen, einheitliche Flotte, keine Extras an Bord - ändern.

Mehr zum Thema

ticker-avianca

Avianca sichert sich bis zu 300 Millionen Dollar für Triebwerkswartung

ticker-avianca

Avianca führt Business-Class-Suiten mit Türen ein

ticker-avianca

Avianca least zwölf neue Airbus A320 Neo von BOC Aviation

ticker-avianca

Avianca streicht vier saisonale Nordamerika-Verbindungen

Video

Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier