Flugzeuge am Drehkreuz Dubai: Emirates braucht weniger Piloten.

Nur noch FrachtflügeEmirates stoppt Passagierflüge

Die Golfairline sieht keine Möglichkeit mehr, den Passagierbetrieb aufrecht zu erhalten. Bis auf Weiteres führt Emirates mit Ausnahmen nur noch Frachtflüge durch.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Die größte Betreiberin von Airbus A380 und Boeing 777 groundet alle ihre Passagierflugzeuge. Emirates gab am Sonntag (22. März) bekannt, dass ab Mittwochabend (25. März) der Passagierverkehr weitgehend eingestellt wird. «Die Welt ist quasi in Quarantäne», so Vorstandsvorsitzender Sheikh Ahmed bin Saeed Al Maktoum. So eine Krise habe man in jeder Hinsicht noch nie erlebt. «Als globale Airline können wir keine gewinnbringenden Passagierflüge durchführen, bis die Länder ihre Grenzen wieder öffnen.»

Daher stelle man die Flüge am 25. März mit wenigen Ausnahmen ein. Frachtflüge mit Boeing 777 werde man aber weiterhin durchführen, da die Nachfrage dort weiterhin bestehe. Sobald die Situation den Betrieb wieder zulasse, werde man den Passagierflugbetrieb wieder aufnehmen, so der Emirates-Lenker. Der Flugstopp gilt zunächst für zwei Wochen.

Einstellungsstopp, kein Lohn für die Chefs

Auch das zur Gruppe gehörende Dienstleistungsunternehmen Dubai National Air Transport Association oder besser bekannt als Dnata spürt den Rückgang der Nachfrage. Man habe mehrere Büros weltweit geschlossen und den Betrieb stark heruntergefahren. Und auch sonst hat die Gruppe strenge Sparmaßnahmen verkündet. Der Großteil des Personals muss sich auf eine dreimonatige Gehaltsreduktion von 25 bis 50 Prozent einstellen. Emirates-Präsident Tim Clark sowie Dnata-Chef Gary Chapman verzichten in dieser Zeit auf 100 Prozent ihres Lohns.

Zudem hat auch Emirates das Personal angehalten, bezahlte oder unbezahlte Ferien zu nehmen. Auch ein Einstellungsstopp wurde verhängt, Ausgaben für alles nicht Essenzielle gestoppt. Stellen, so heißt es, werde man wegen der Krise nicht streichen. «Die Emirates-Gruppe verfügt über eine starke Bilanz und eine beträchtliche Liquidität, und wir können und werden mit angemessenen und rechtzeitigen Maßnahmen eine längere Periode mit reduzierten Flugplänen überstehen, sodass wir angemessen auf die Rückkehr zur Normalität vorbereitet sind», wird Al Maktoum in einer Mitteilung zitiert.

Noch Rückholflüge

Am Abend gab Emirates dann bekannt, noch für einige Zeit Rückholflüge durchzuführen. Das sei auf Bitten diverser Regierungen geschehen. Genannt werden dabei Großbritannien, die Schweiz, Hongkong, Thailand, Malaysia, die Philippinen, Japan, Singapur, Australien, Südafrika, Südkorea, die USA und Kanada.

Mehr zum Thema

Flieger von Lufthansa stehen in Frankfurt in Reih und Glied.

Carsten Spohr: Lufthansa wird kleiner

Emirates' A380: Will all of the 115 Superjumbos be decomissioned?

Emirates erwägt Grounding aller A380

ticker-emirates

Emirates setzt auf zwei von vier Flügen nach Colombo jetzt einen Airbus A350 mit Premium Economyein

ticker-emirates

Emirates bringt Airbus A380 nach Delhi

Video

Ilyushin Il-114-300: Nur eingeschränkt zugelassen
Die russische Luftfahrtbehörde hat der Ilyushin Il-114-300 die Musterzulassung erteilt. Doch der Schritt hat einen Haken: Das neue Regionalflugzeug darf zunächst nur unter sehr eingeschränkten Bedingungen abheben.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Die brennende General Dynamics F-16 in Zakynthos: Der Pilot blieb unverletzt.
Nach einem Defekt am Fahrwerk musste eine General Dynamics F-16 der griechischen Luftwaffe auf der Insel Zakynthos notlanden. Der Pilot blieb unverletzt, doch der Kampfjet fing Feuer. Der Flughafen musste geschlossen werden.
Redaktion
starlux airlines silberner airbus a350 1000
Die Fluglinie aus Taiwan bekommt einen Airbus A350-1000 in silberner und einen in goldener Sonderlackierung. Den ersten der beiden Jets brachte der Starlux-Chef selbst nach Taipei.
Timo Nowack
Timo Nowack