Flugzeuge am Drehkreuz Dubai: Emirates braucht weniger Piloten.

Nur noch FrachtflügeEmirates stoppt Passagierflüge

Die Golfairline sieht keine Möglichkeit mehr, den Passagierbetrieb aufrecht zu erhalten. Bis auf Weiteres führt Emirates mit Ausnahmen nur noch Frachtflüge durch.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Die größte Betreiberin von Airbus A380 und Boeing 777 groundet alle ihre Passagierflugzeuge. Emirates gab am Sonntag (22. März) bekannt, dass ab Mittwochabend (25. März) der Passagierverkehr weitgehend eingestellt wird. «Die Welt ist quasi in Quarantäne», so Vorstandsvorsitzender Sheikh Ahmed bin Saeed Al Maktoum. So eine Krise habe man in jeder Hinsicht noch nie erlebt. «Als globale Airline können wir keine gewinnbringenden Passagierflüge durchführen, bis die Länder ihre Grenzen wieder öffnen.»

Daher stelle man die Flüge am 25. März mit wenigen Ausnahmen ein. Frachtflüge mit Boeing 777 werde man aber weiterhin durchführen, da die Nachfrage dort weiterhin bestehe. Sobald die Situation den Betrieb wieder zulasse, werde man den Passagierflugbetrieb wieder aufnehmen, so der Emirates-Lenker. Der Flugstopp gilt zunächst für zwei Wochen.

Einstellungsstopp, kein Lohn für die Chefs

Auch das zur Gruppe gehörende Dienstleistungsunternehmen Dubai National Air Transport Association oder besser bekannt als Dnata spürt den Rückgang der Nachfrage. Man habe mehrere Büros weltweit geschlossen und den Betrieb stark heruntergefahren. Und auch sonst hat die Gruppe strenge Sparmaßnahmen verkündet. Der Großteil des Personals muss sich auf eine dreimonatige Gehaltsreduktion von 25 bis 50 Prozent einstellen. Emirates-Präsident Tim Clark sowie Dnata-Chef Gary Chapman verzichten in dieser Zeit auf 100 Prozent ihres Lohns.

Zudem hat auch Emirates das Personal angehalten, bezahlte oder unbezahlte Ferien zu nehmen. Auch ein Einstellungsstopp wurde verhängt, Ausgaben für alles nicht Essenzielle gestoppt. Stellen, so heißt es, werde man wegen der Krise nicht streichen. «Die Emirates-Gruppe verfügt über eine starke Bilanz und eine beträchtliche Liquidität, und wir können und werden mit angemessenen und rechtzeitigen Maßnahmen eine längere Periode mit reduzierten Flugplänen überstehen, sodass wir angemessen auf die Rückkehr zur Normalität vorbereitet sind», wird Al Maktoum in einer Mitteilung zitiert.

Noch Rückholflüge

Am Abend gab Emirates dann bekannt, noch für einige Zeit Rückholflüge durchzuführen. Das sei auf Bitten diverser Regierungen geschehen. Genannt werden dabei Großbritannien, die Schweiz, Hongkong, Thailand, Malaysia, die Philippinen, Japan, Singapur, Australien, Südafrika, Südkorea, die USA und Kanada.

Mehr zum Thema

Flieger von Lufthansa stehen in Frankfurt in Reih und Glied.

Carsten Spohr: Lufthansa wird kleiner

Emirates' A380: Will all of the 115 Superjumbos be decomissioned?

Emirates erwägt Grounding aller A380

Airbus A350 von Emirates in Dubai: Bald in Berlin und Stuttgart zu sehen?

So einfach könnte Emirates die Rechte für Flüge nach Berlin und Stuttgart erhalten

ticker-emirates

Emirates fliegt derzeit drei Mal täglich nach Frankfurt, je ein Mal zu anderen Zielen in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Video

air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack
Dassault Falcon 10X: Die Franzosen haben am 10. März das Rollout gefeiert.
Die Entwicklung verzögerte sich immer mehr. Nun hat Dassault endlich ihren neuesten Ultralangstrecken-Businessjet erstmals öffentlich präsentiert. Die Falcon 10X soll mit Geräumigkeit, Reichweite und Geschwindigkeit punkten.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Raketenabwehr: Ist im Iran-Krieg zentral geworden.
Raketen, Drohnen und Apaches: Mit Jets, Hubschraubern und Flugabwehrsystemen verteidigen sich die Vereinigten Arabischen Emirate und sorgen so auch dafür, dass Flugzeuge von Emirates, Etihad, Flydubai oder Air Arabia wieder starten können.
gerard al fil
Gérard Al-Fil