Soldaten des Südsudan: Nach der eigenen Armee soll das Land nun auch nationale Airlines bekommen.

Eigene Airlines für den Südsudan

Im Südsudan wollen bald zwei nationale Fluggesellschaften starten. Die eine erhält Hilfe aus dem Golf.

Top-Jobs

Aero-Dienst

Fluggerätmechaniker (w/m/d) als Prüfer / Certifying Staff (m/w/d) EASA Part 66 CAT B1 und/oder B2 für Pilatus

Feste Anstellung
Luftfahrt
Aero-Dienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero-Dienst

Fluggerätmechaniker (w/m/d) als Prüfer / Certifying Staff (w/m/d) EASA Part 66 CAT B1 und/oder B2 für Challenger 650

Feste Anstellung
Luftfahrt
Aero-Dienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Noch nicht einmal ein Jahr lang ist das Land unabhängig. Und schon soll es eigene Airlines erhalten. Im April will Juba Air wohl als erste Fluggesellschaft unter der Flagge des Südsudans abheben. Man besitze bereits die Erlaubnis der Regierung, wie der Gründer Samir M. Al Sayed Al Hashemi gegenüber der Zeitung Gulfnews erklärt. Nun warte man noch auf die Betriebslizenz. Man arbeite aber sehr eng mit der Regierung zusammen, so Al Hashemi. Er betreibt in den Vereinigten Arabischen Emiraten die Aviatik-Beratungsfirma Legacy Aviation.

Sein Engagement ist keine Entwicklungshilfe. Der Gewinn, den man aus der Investition schlagen könne sei zwei- bis dreimal so gross wie der aus vergleichbaren Märkten. «Es ist ein neues Land mit großem Wachstumspotential. Es ist fast ein jungfräulicher Markt», so Al Hashemi.

Flug nach Nairobi

Gemeinsam mit einigen weiteren Investoren aus dem Südsudan hat der arabische Investor schon eine Boeing B727 gesichert. Für einige 737-400 befinde man sich in Verhandlungen. Eine der ersten Destinationen von Juba Air soll Dubai sein. Von dort erhofft sich Al Hashemi viele Geschäftsreisende, die auf das Potenzial im Südsudan setzen. Die Basis wird der Juba International Airport sein, der bisher einzige internationale Flughafen des neun Monate alten Landes. Dieser befindet sich gerade im Umbau. Bei der Modernisierung werden Landebahnen, Terminals, die Beleuchtung und der Frachtbereich überholt. Al Hashemi besitzt auch ein Unternehmen, das für die nötige Flughafen-Infrastruktur sorgen soll. Er hat bereits die Rechte für die Arbeiten am Boden und die Passagierservices für drei Jahre gesichert.

Auch Southern Sudan Airlines will bald Flüge anbieten. Ihre ersten Destinationen sollen Entebbe, Nairobi und Khartoum sein. Auf Ihrer Homepage zeigt sie als Fluggerät ebenfalls eine Boeing B727. Über den Jungfernflug von Nairobi nach Juba werde zu gegebener Zeit informiert, so Southern Sudan Airlines. Wie seriös das Projekt wirklich ist und wer hinter der Airline steht, ist im Gegensatz zu Juba Air nicht zu eruieren.

Mehr zum Thema

ticker-vereinigte-arabische-emirate

Dubai, Doha und Co.: Großbritannien warnt vor Flugausfällen und weiteren Störungen

ticker-smiths-detection

Smiths Detection erhält Großauftrag aus Dubai

Vorfeld des Dubai International Airports: Hier sollen irgendwann Wohnungen entstehen.

Aus dem geschäftigsten Flughafen der Welt wird ein Wohngebiet

Emirates: Die Airline will Menschen mit Autismus besser unterstützen.

Emirates lehrt 30.000 Mitarbeitende, was Passagiere mit Autismus brauchen

Video

Airbus A340-300 in Global-Airlines-Livery: Wird das das zweite Flugzeug für Global Airlines?
Im Mai führte sie ihre ersten vier Flüge durch, dann wurde es still um die britische Fluglinie. Während ihr Airbus A380 von Global Airlines in Tarbes steht, gibt Chef James Asquith ein neues Lebenszeichen und präsentiert einen Airbus A340.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Evangel auf dem Weg ins Mid-America Flight Museum: Von dem Flugzeug wurden nur acht Exemplare gebaut.
Das Mid-America Flight Museum in Texas hat ein neues Exponat: die Evangel 4500. Das Flugzeug ist robust und sollte in den 1960er Jahren die Buschflugzeuge sicherer machen. Der kommerzielle Erfolg blieb aus.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die Kantine von Korean Air: Das Tollste kommt asm Ende des Flurs.
Im modernisierten Verwaltungssitz von Korean Air speisen Mitarbeitende nicht nur kostenlos – sie genießen auch einen Blick, der sonst nur Technikern vorbehalten ist: Die Kantine bietet freie Sicht in den riesigen, ins Gebäude integrierten Hangar.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin