Flieger von Frontier Airlines am Flughafen Denver: Auf der Suche nach mehr Kapazität.

Dünnere Sitze für Airbus-Flotte

Der amerikanische Billigflieger Frontier Airlines sucht neue Sessel für seine A320, um mehr Passagiere in die Jets packen zu können.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Bereits jetzt quetscht Frontier Airlines nach und nach sechs zusätzliche Sitze in ihre 16 Airbus A320-200. Dadurch steigt die Kapazität auf den Fliegern von 162 auf 168 Passagiere. In die vier A318 der Flotte wurden schon zwei zusätzliche Sessel eingebaut. Sie bieten nun 120 Menschen Platz. Damit sei man nun am Limit angelangt, erklärte Vertriebsmanager Daniel Shurz dem Fachmagazin Aviation Week. Für eine weitere Kapazitätserweiterung müsste man einen teueren Kabinenumbau vornehmen. Das kommt für das Management der Fluggesellschaft aber nicht in Frage. Denn es will das Unternehmen als Ultrabilligflieger positionieren. Dazu braucht Frontier ultratiefe Kosten.

Die Fluggesellschaft mit Drehkreuz in Denver suchte deshalb nach einer anderen Lösung. Und fand sie offenbar in der Form dünnerer Sitze. Sie schrieb eine Anfrage zur Lieferung neuer Sessel für seine gesamte Flotte von Airbus aus der A320-Familie aus - also die 16 A320 und die 41 A319, die noch einige Jahre im Einsatz stehen. Die A318 werden bald ausgemustert. Die bestellten effizienteren und sparsameren 60 A320neo und 20 A319neo dagegen werden erst gegen Ende Jahrzehnt geliefert.

Attraktive Braut

Frontier schluckte in den letzten Jahren die Konkurrentin Midwest Airlines und ließ diese Marke nach und nach verschwinden. Nun beschloss die Fluggesellschaft, das zweite Drehkreuz in Milwaukee aufzugeben, und sich voll auf Denver zu konzentrieren. Dadurch sollen die Kosten gedrückt werden. Denn Frontier-Eigentümerin Republic Airways Holdings möchte ihre Tochter allenfalls verkaufen. Um sie zur begehrten Braut zu machen, muss sie erst Mal herausgeputzt werden.

Mehr zum Thema

Anflug: Heute landen wir auf einem Inselflughafen.

Wie gut kennen Sie sich mit Inselflughäfen aus?

Flughafen México City: er soll streichen.

Mexikos Regierung zwingt größten Flughafen, weniger Flüge anzunehmen

Chicago O'Hare, USA: Einer von zwei Flughäfen der Vereinigten Staaten, die alle bewohnten Kontinente bedienen.

Ab diesen sechs Flughäfen kommt man auf jeden bewohnten Kontinent

«Unter dem Rundbau entfaltet sich rund um das weitläufige Central Green ein lebendiges neues Viertel. Mit Pflanzen, Bäumen und bequemen Straßenmöbeln ist dies ein flexibler. Das Grün zieht sich durch die drei Zweige des Terminals und umrahmt Boulevards mit Restaurants, Geschäften und Einzelhandelsgeschäften, die zusammen an eine lebendige Straße in einem Chicagoer Viertel erinnern», so das Archtiekturbüro Studio Gang.

Chicago bekommt spektakuläres neues Terminal

Video

Die D-AIHW von Lufthansa: Der Airbus A340-600 machte die Derière.
Jetzt ist es vorbei mit Airbus A340-600 bei Lufthansa. Zum Abschied des letzten Exemplares des Vierstrahlers blicken wir auf fünf Besonderheiten zurück, die ihn zu einem der faszinierendsten Langstreckenjets machten.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
airbus a321 p2f qantas
Einst beförderten sie Fluggäste für China Southern: Jetzt erweitert Qantas mit umgebauten A321 ihre Frachterflotte und fliegt mit den Airbus-Jets für die australische Post. Es ist die Ablösung für die BAE 146-300.
Timo Nowack
Timo Nowack
Blick aus dem Airbus A340-600 von Lufthansa: Jetzt ein Bild der Vergangenheit.
Nach 23 Jahren hat Lufthansa ihren letzten regulären Flug mit einem Airbus A340-600 absolviert. Am Steuer saß Lufthansa-Airlines-Vorstand Francesco Sciortino. Es war ein emotionaler Abschied von einem Flugzeug, das für viele etwas Besonderes war - aber einfach nicht mehr mit den moderneren Modellen mithalten kann.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin