Die Boeing B757 von Iron Maiden: Der Bandleader fliegt selbst.

Die Airline von Iron Maiden

Bruce Dickinson ist nicht nur Sänger der britischen Kultband. Er ist auch Luftfahrtunternehmer. Nun hat er ein neues Projekt in der Pipeline.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Inzwischen ist er 55 Jahre alt. Und dennoch reist Bruce Dickinson noch immer kreuz und quer durch die Welt. Nächsten Mittwoch tritt er in Paris auf, am Samstag in Mailand, am Sonntag im französischen Amneville, am übernächsten Dienstag in Frankfurt, am übernächsten Samstag dann wieder im britischen Donnington. Es sind nur ein paar Stationen der neuesten Welttournee von Iron Maiden. Fast 45 Mal steht Dickinson mit seiner Heavy-Metal-Band in den nächsten Monaten als Sänger auf der Bühne. Nach den Europa-Terminen folgen Konzerte in den USA, Argentinien, Brasilien und Chile. Und überall hin fliegt Dickinson die Gruppe und ihre Ausrüstung selbst - mit der bandeigenen Boeing B757-200.

Dickinson machte den Pilotenschein 1991. Später flog er als Pilot für die britische Fluggesellschaft Astraeus, die 2011 den Betrieb einstellte. «Ich machte den allerletzten Flug» erinnert sich der Musiker, Pilot und Unternehmer in der britischen Zeitung The Telegraph. Er habe sich gerade auf dem Weg von Jeddah nach Manchester befunden, als er vom Grounding erfahren habe.

Bessere Strukturen aufbauen

Seither gründete Dickinson mit dem ehemaligen Astraeus-Chef Mario Fulgoni das Flugzeug-Wartungsunternehmen Cardiff Aviation. Es beschäftigt heute rund 70 Personen. Doch die beiden wollen mehr. Sie träumen von einer Wiederbelebung von Astraeus als Outsourcing-Airline, die anderen Fluggesellschaften Flugzeuge mitsamt Besatzung zur Verfügung stellt. Im Fachjargon wird das ACMI-Dienstleistung genannt. Nun soll es aber nicht enden wie das letzte Mal. Man baue die «richtigen Strukturen» auf, so Dickinson zum Telegraph.

Erfahrung mit dem Geschäftsmodell hat Dickinson auch schon. 2011 vermieteten Iron Maiden ihre B757 an Iceland Express. Die Airline setzte sie auf den Strecken London - Kopenhagen und Winnipeg - Reykjavik ein. Und einen Kunden hat die Airline auch schon: Iron Maiden. Die neue Airline wird künftig für die Band fliegen.

Zuerst Business-, später Langstreckenjets

Die Pläne sind offenbar schon konkret. Derzeit warte man auf die Zulassung. Bereits in den nächsten 50 Tagen werde man abheben können. Zuerst planen Dickinson und Fulgoni mit einer Flotte von ein paar Businessjets, dann wollen sie auch Kurzstreckenflieger und zuletzt Langstreckenflugzeuge kaufen.

Mehr zum Thema

ticker-atc

Europas Luftverkehr erreicht erneut Rekordniveau: 37.640 Flüge an einem Tag

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair: Wie viele Flugzeuge hat die Airline-Gruppe?

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Video

Airbus A350 F bei den Bodenschwingungstests: Der Flieger wird kräftig durchgeschüttelt.
Vor dem Einsatz muss ein neues Flugzeug zahlreiche Erprobungen bestehen. Airbus hat nun die Bodenvibrationstests des A350 F abgeschlossen. Sie liefern wichtige Erkenntnisse über das Schwingungsverhalten des Frachters und bilden die Grundlage für die Flugerprobung.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack