Bombardier CRJ1000 von Britair: Die Airline muss sparen.

Aus für Brit Air, Regional und Airlinair

Air France-KLM versucht die hohen Verluste ihrer Regionalgesellschaften zu stoppen - und fusioniert sie zu einer Airline.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Aus drei mach eins. Bis zum nächsten Frühling legt die französische Nationalairline ihre drei regionalen Töchter Brit Air, Regional und Airlinair zusammen und lässt sie unter einer neuen Marke vereint weiterfliegen. 15 Prozent der direkten Kosten sollen so eingespart werden. Wie die neue Fluggesellschaft heißen wird, ist noch unklar. Air France gab aber bekannt, dass mit dem Zusammenschluss die Flotte und damit auch das Personal reduziert wird. Heute betreiben die drei Gesellschaften zusammen 93 Flugzeuge. Der zukünftige Regionalanbieter wird nur noch mit 86 Maschinen operieren. Nicht betroffen vom Flottenabbau ist Airlinair, an welcher Air France bis jetzt nur eine Minderheitsbeteiligung hält. Sie wird alle ihre Flugzeuge der ATR-Familie in die neue Kooperation einbringen. Dies bestätigte ein Sprecher gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. Der Grund ist die bessere Wirtschaftlichkeit der Turboprop-Maschinen auf den Regionallinien. Brit Air fliegt mit Bombardier-Jets, Regional betreibt eine Embraer-Flotte.

Mit der Flottenreduktion streicht Air France 59 Pilotenstellen und sechs Jobs in der Kabine. Die Airline will Kündigungen vermeiden und hofft den Abbau mit Pensionierungen und Pensumsreduktion zu schaffen. Zudem sollen Piloten zu anderen Fluggesellschaften geschickt werden. So soll beispielsweise die indonesische Garuda Interesse an den Bombardier-Piloten haben. Weitere Gespräche führt sie mit Fluggesellschaften in Libyen, China oder Ghana bezüglich der Embraer-Piloten. Ende September wird Air France auch ankündigen, was die Reduktion für das Bodenpersonal bedeutet.

Kampf gegen Lowcost

Die entstehende Fluggesellschaft soll bereits 2015 ein ausgeglichenes Ergebnis erwirtschaften. Noch 2011 haben die Regionalgesellschaften von Air France einen Drittel des Verlustes des Konzerns von 500 Millionen Euro auf der Kurz- und Mittelstrecke beschert. Das Unternehmen bringt mit der neuen Aufstellung ihre Töchter im Kampf gegen Ryanair, Easyjet und Co in Stellung. «In Frankreich beträgt der Marktanteil der Billigflieger 20 Prozent. Im übrigen Europa 40 Prozent. Ich erwarte daher, dass die Billigairlines vermehrt nach Frankreich fliegen werden. Die Air-France-Gruppe ist gezwungen, hier zu reagieren», so Airlinair-Chef Lionel Guérin, der gleichzeitig auch für die Reorganisation verantwortlich ist. Unrentable Routen werden aufgegeben. Gleichzeitig soll das neue Angebot zusätzliche Geschäftsreisende und Touristen anlocken. Die neuen Preise wird die neue Fluggesellschaft ebenfalls im Frühling bekannt geben. Sie sollen aber unten den heutigen Tarifen liegen, um den Lowcost-Airlines die Stirn bieten zu können.

Mehr zum Thema

Emirates und Dubai: Zwei Schwergewichte der Luftfahrt, die zuletzt Passagiereinbrüche verzeichneten.

Wer zählt am meisten Passagiere?

ticker-atc

Europas Luftverkehr erreicht erneut Rekordniveau: 37.640 Flüge an einem Tag

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair: Wie viele Flugzeuge hat die Airline-Gruppe?

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Video

Ilyushin Il-96: Das Flugzeug ist am 16. September in Köln gelandet.
Eine Ilyushin Il-96 der russischen Spezialflugstaffel ist heute in Köln/Bonn gelandet. Vermutet wird, dass die Maschine Mitarbeitende des russischen Konsulats in Bonn abholt. Die Landung im Video.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Herabfallende Deckenverkleidung: Die passagiere waren in Panik.
Kurz nach dem Start in Mashhad geriet eine Boeing 737 von Sepehran Airlines in Schwierigkeiten. Videos zeigen heftige Vibrationen, durch die sich große Teile der Deckenverkleidung lösten und in den Gang fielen. Die Crew erklärte eine Luftnotlage und kehrte zum Flughafen zurück.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Mann auf dem Vorfeld in Paris: Mitarbeitende des Airports konnten ihn stoppen.
Ein Mann ist am Flughafen Paris-Charles de Gaulle offenbar durch die Sicherheitsbarrieren gelangt und bis aufs Vorfeld vorgedrungen. Flughafenmitarbeiter verfolgten ihn mit einem Dienstfahrzeug und konnten ihn stoppen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg