Airbus A380 von Emirates: Die Golfairline will nicht noch mehr Superjumbos.

Iran-RoutenänderungenAirlines müssen Zwischenstopps einlegen

Richtung USA umfliegt Emirates den Iran. Das machte schon mehrfach Zwischenstopps nötig. Auch eine europäische Airline muss einen zusätzlichen Halt einplanen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Umwege mag niemand. Doch seit dem Raketenangriff des Iran auf einen Stützpunkt der USA im Irak und dem Abschuss einer Boeing 737 von Ukraine International nahe Teheran umfliegen viele Fluggesellschaften den iranischen Luftraum. Auf manchen Routen werden dadurch sogar Tankstopps nötig, zum Beispiel auf langen Flügen von Emirates Richtung USA.

So musste etwa ein Airbus A380 der Golfairline auf dem Weg von Dubai nach Houston in Texas am 13. Januar einen Zwischenstopp im kanadischen Toronto einlegen, wie die Luftfahrtdatenbank CH Aviation berichtet. Seitdem konnte der Flug, der nun über den Irak verläuft, immer direkt stattfinden.

Stopps in Stockholm oder Kopenhagen

Der Routenverlauf von EK211 war dabei in den vergangen Tagen aber nicht immer gleich. Mal flog der A380 über Russland, Finnland und Nordgrönland. Mal überflog er Großbritannien und die Südspitze Grönlands, mal Frankreich. Am 14. und 15. Januar stoppte eine Boeing 777 von Emirates auf dem Weg nach Dallas in Stockholm, am 20. Januar machte ein Airbus A380 mit dem Ziel Los Angeles Station in Kopenhagen.

Auf der ebenfalls langen A380-Strecke von Dubai nach San Francisco war bisher kein Tankstopp nötig. Obwohl Emirates auf all diesen Routen den iranischen Luftraum meidet, geht ihr Flug EK971 derweil täglich weiterhin von Dubai nach Teheran.

Tuifly stoppt in Kairo

Eine weitere Fluglinie, die zuletzt Stopps einlegte, um den Iran zu meiden, ist Air Baltic. Zwar gingen die Hinflüge von Riga nach Abu Dhabi über Bulgarien, die Türkei, Ägypten und Saudi-Arabien ohne Zwischenstopp. Auf dem Rückweg fliegen die Airbus A220 allerdings nicht über die Türkei, sondern legen einen Halt in Griechenland ein.

Auch Tuifly muss derzeit zwischenlanden. Die Vollcharter-Flüge der deutschen Fluglinie von Berlin und Frankfurt nach Dubai werden mit Boeing 737-800 durchgeführt. Sie landen derzeit in Kairo, um dort zu nachzutanken.

KLM fliegt wieder über Iran

Bei Flügen der Lufthansa-Gruppe wie etwa von Lufthansa von Frankfurt und München nach Delhi, von Austrian Airlines von Wien nach Bangkok oder von Swiss von Zürich nach Singapur umflogen die Jets zwar stets den Iran, erreichten aber ihre Ziele in den vergangenen Tagen ohne Stopps.

Auch die ultralangen Qantas-Flüge zwischen Perth und London legten Umwege ein, kamen aber ohne Zwischenhalt aus. Sie werden aber mitunter weniger stark beladen. KLM hat dieser Tage beschlossen, ihre Flüge wieder über den Iran zu führen.

Mehr zum Thema

Zwei Raketen trafen Boeing 737 von Ukraine International

Zwei Raketen trafen Boeing 737 von Ukraine International

Iran und Irak: Etliche Airline meiden den Luftraum.

Auch Lufthansa, Austrian und Swiss umfliegen Iran und Irak

emirates airbus a380 flagge 02

Emirates setzt nationales Ausrufezeichen auf Airbus A380

emirates airbus a380

Emirates kauft im großen Stil Airbus A380

Video

condor flughafen zeichnen
Wer am Flughafen warten muss, kann einen künstlerischen Zeitvertreib ausprobieren. Zeichner Kevin Zych gibt eine kurze Videoanleitung dafür.
Timo Nowack
Timo Nowack
erdfall la guardia loch
Am New Yorker Flughafen LaGuardia ist nahe einer Start- und Landebahn ein tiefes Loch im Rollweg entdeckt worden. Viele Flüge mussten am Mittwoch gestrichen werden.
Timo Nowack
Timo Nowack
Snowbirds im Formationsflug: Die Flugstaffel fliegt ab 2030 mit Pilatus PC-21.
Über 50 Jahre setzten die Snowbirds auf heimische Strahlflugzeuge von Canadair. Nach der aktuellen Saison ist damit Schluss. Künftig werden die Pilotinnen und Piloten der kanadischen Kunstflugstaffel mit Flugzeugen von Pilatus begeistern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies