Die HB-IHF von Edelweiss: Der A350 erhält den Namen Piz Bernina.

Höher gehts nimmerAirbus A350 von Edelweiss fliegt so hoch wie sonst nur Businessjets

Wer die Flüge des neuen Airbus A350 des Ferienfliegers verfolgt, staunt: Der Jet von Edelweiss fliegt höher als die meisten anderen Verkehrsflugzeuge. Das hat seine Gründe.

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Aktuell fliegt der neue A350 von Edelweiss mit dem Kennzeichen HB-IHF auf Kurzstrecken innerhalb Europas – etwas, das für einen Langstreckenjet eher untypisch ist. Grund dafür sind Trainingsflüge für die Crews, bevor die Maschine im Sommer planmäßig auf der Langstrecke eingesetzt wird.

Wer den ehemaligen Latam-Flieger aber auf Flugverfolgungsdiensten beobachtet, dem fällt schnell etwas Ungewöhnliches auf: Der Jet zieht seine Spur in Rot. Grund dafür ist die Flughöhe – der A350 fliegt regelmäßig auf FL430, also rund 13.100 Metern. Das liegt deutlich über den typischen Höhen anderer Verkehrsflugzeuge. Während ein A340 maximal auf 41.000 Fuß zugelassen ist, ein A320 sogar nur auf 39.000 Fuß, kann der A350 bis auf 43.000 Fuß steigen.

Airbus A350 von Edelweiss fliegt auf maximaler Höhe

Das nutzt Edelweiss ganz bewusst, wie ein Sprecher gegenüber aeroTELEGRAPH schreibt. «Wir operieren den A350 derzeit auf dieser maximalen Flughöhe innerhalb der zugelassenen Betriebsgrenzen». Dabei handle es sich nicht um besondere Tests oder Trainings, sondern um «den regulären Betrieb im Rahmen der sogenannten Betriebs-Enveloppe», wie es weiter heißt.

Der Grund für den Höhenflug liegt in der Effizienz: In großen Höhen sei der Luftwiderstand geringer, der Verkehr überschaubarer und der Verbrauch entsprechend niedriger. «Die Nutzung von FL430 bietet wesentliche operative Vorteile, insbesondere in Bezug auf Effizienz und Verkehrsmanagement», so die Airline. «In dieser Höhe kann der A350 besonders ökonomisch geflogen werden, da weniger Verkehr vorhanden ist.»

Gesamte Flexibilität des A350 genutzt

Spezielle Auflagen oder Vorschriften, die Edelweiss zu dieser Flughöhe zwingen würden, gibt es dabei nicht. «Es gibt derzeit keine speziellen Zulassungs- oder Betriebsanforderungen, die eine solche Flughöhe zwingend notwendig machen würden», erklärt die Swiss-Schwester. Vielmehr nutze man bewusst «die gesamte zugelassene Flexibilität des Airbus A350, um eine optimale Wirtschaftlichkeit unserer Flüge zu gewährleisten.»

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