Pilot von Air Tahiti Nui: Bald Mitglied einer Luftfahrtallianz?

Air Tahiti Nui meidet Star Alliance

Die Nationalairline von Französisch-Polynesien will von einem globalen Bündnis profitieren. Zwei Favoriten hat sie dabei im Auge.

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Die Fluggesellschaft ist ziemlich klein: Eine Flotte von nur fünf Airbus A340 steuert von Papeete in Tahiti aus internationale Ziele in Europa, Asien, den USA und Neuseeland an. Und sie steckt in finanziellen Problemen. Die Wirtschaftskrise hat die Airline ziemlich mitgenommen und schon oft dazu geführt, dass man darüber nachdachte, bestimmte Routen zu streichen. Aus der Krise schaffen will Air Tahiti Nui es nun, indem sie einer Allianz beitritt, wie das Airjournal berichtet. Darüber wolle man bei der Generalversammlung beraten die heute Donnerstag (2. Februar) stattfindet.

Das mit 26 Mitgliedern größte und älteste Luftfahrtbündnis Star Alliance zieht man dafür aber nicht in Betracht. Die Favoriten für ein Bündnis sind Oneworld mit elf Mitgliedern. Diesbezüglich fanden bereits Kontakte auf höchster politischer Ebene statt, wie Radio New Zealand berichtet. In Frage kommt aber auch Skyteam mit 15 Mitgliedern. Mit jeweils drei Airlines aus den Allianzen hat Air Tahiti Nui ebenfalls schon Codeshare-Vereinbarungen. Bei Oneworld sind das American Airlines, Qantas und Lan Chile, bei Sky Team Air France, Delta und Vietnam Airlines.

Sonst Kooperationen

Da die Aufnahme in ein Luftfahrtbündnis aber einiges an Zeit und bürokratischem Aufwand bedeutet, schaut sich die Fluggesellschaft auch weiter nach möglichen Kooperationspartnern und Investoren um. So liebäugelt man gemäß dem Airjournal offenbar auch mit Virgin Australia.

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