Gute Zahlen: Air Serbia befördert 80 Prozent mehr Passagiere als im Vorjahr.

Air Serbia will nach Nordamerika

Seit der Beteiligung von Etihad an Air Serbia geht es Schlag auf Schlag: Erst gab es neue Flugzeuge, nun soll die serbische Airline bald Langstreckenflüge anbieten.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Spätestens 2016 werde Air Serbia Langstreckenflüge nach Nordamerika anbieten. Dies erklärte Serbiens neuer Premierminister Aleksandar Vučić kürzlich bei einer Pressekonferenz. Konkret werde es Verbindungen von Belgrad nach Chicago und Toronto geben. Dabei würden Airbus A330 eingesetzt. Am Tag zuvor hatte Vučić sich mit Etihad-Chef James Hogan getroffen - die Golf-Airline hält 49 Prozent an Air Serbia.

Derzeit bemüht sich Air Serbia um eine Einstufung als Category-1-Airline der US-Luftfahrtbehörde, ohne die eine Verbindung in die Vereinigten Staaten nicht möglich ist. Bis Ende des Jahres will Air Serbia seine Flugziele von 29 auf 38 ausweiten. Seit dem 1. Mai fliegt die Airline von Belgrad dreimal wöchentlich nach Warna in Bulgarien, einem beliebten Badeort am Schwarzen Meer. Ab Juni wird die Frequenz auf viermal wöchentlich gesteigert. Außerdem wird es neue Verbindungen nach Warschau und Beirut geben.

300 neue Arbeitsplätze

Vučić präsentierte weitere gute Nachrichten: «Ich habe gerade erfahren, dass die Passagierzahlen von Air Serbia im Vergleich zum Vorjahr um 80 Prozent gestiegen sind.» Die Airline werde nun nicht mehr vom Staat finanziert, sondern finanziere den Staat. Zugleich seien 300 neue Arbeitsplätze entstanden. Auch Air-Serbia-Chef Dane Kondić ist stolz: «Innerhalb kürzester Zeit haben wir die Balkan-Region verbunden, schicke neue Uniformen eingeführt, den Standard unseres Essens an Bord gesteigert und neue Jobs für Serben geschaffen.»

Im vergangenen Jahr hatte Etihad 49 Prozent der serbischen JAT Airways übernommen, 51 Prozent hält weiterhin der serbische Staat. Die serbische Nationalairline wurde daraufhin in Air Serbia umbenannt. Sämtliche Boeing 737-300 wurden zum Winterflugplan 2013/14 ausgeflottet und durch weitere acht Airbus A319-100 und zwei A320-200 ersetzt.

Mehr zum Thema

ticker-air-serbia

Air Serbia fliegt auch 2027 saisonal nach Toronto

ticker-air-serbia

Airbus A320 von Air Serbia kollidiert in Paris mit Jet von Easyjet

ticker-air-serbia

Air Serbia wird Partner der Technikmesse Gitex AI Belgrade - und hofft auf Zusatzverkehr

ticker-air-serbia

Air Serbia mustert dritten Airbus A319 aus

Video

Airbus U740 Valkyrie: Erstflug erfolgreich absolviert.
Sie startet ohne Landebahn, erreicht bis zu Mach 0,8 und kann bewaffnet werden: Die Airbus U740 Valkyrie hat ihren ersten Flug absolviert. Künftig soll das autonome Kampflugzeug gemeinsam mit Eurofightern operieren.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Boeing 747-8 von Lufthansa: Am 10.Oktober wäre es fast zu einem Tailstrike in Los Angeles gekommen.
Eine Boeing 747-8 von Lufthansa musste in Los Angeles durchstarten. Dabei kam das Heck des Jumbo-Jets der Piste bedenklich nahe.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Szene aus «111 - Echoes from Halifax»: Der Film zeigt die Tragödie anhand menschlicher Schicksale nach.
Anne Walser ist Produzentin des Kinofilms «111- Echoes from Halifax». Im Interview erklärt sie, weshalb das Thema Absturz von Swissair-Flug SR111 auch nach mehr als 25 Jahren noch aktuell ist, wieso sie bewusst auf einen Katastrophenfilm verzichtete und wie sich das Team vorbereitete.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin