Boeing 787-9 von Air New Zealand: Die Airline setzt diesen Flugzeugtyp auf der Route San Francisco - Auckland ein.

Streit statt Krankheit?Fiel ein Flug von Air New Zealand aus, weil sich zwei Piloten gestritten haben?

Ein Flug nach Auckland fiel offiziell wegen der Krankheit eines Piloten aus. Nun berichten Medien von einem Streit zweier Piloten im Crew-Hotel. Die Airline untersucht den Fall, die neuseeländische Zivilluftfahrtbehörde Civil Aviation Authority ist informiert.

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Air New Zealand fliegt fünf Mal pro Woche zwischen Auckland und San Francisco. Am 7. September fiel der Rückflug NZ7 nach Auckland jedoch zunächst aus. «Aufgrund einer Erkrankung kann der für Ihren Flug vorgesehene Pilot Ihren Flug nicht mehr durchführen», teilte die Airline den Passagieren per E-Mail mit, wie neuseeländische Medien berichten.

Der Flug wurde als NZ6077 neu angesetzt und startete am 8. September in San Francisco. Laut Passagieren war die Maschine schlecht gebucht. Die wenigen Economy-Passagiere hätten sich deshalb in der gesamten Kabine verteilen dürfen.

Cockpitcrews stritten in Hotellobby

Nun berichten mehrere Medien, der Pilot sei gar nicht krank gewesen. Stattdessen soll es im Crew-Hotel zu einer Auseinandersetzung zwischen den beiden Piloten gekommen sein. Ein ehemaliger Air-New-Zealand-Pilot, der anonym bleiben wollte, sagte dem NZ Herald, er habe von mehreren aktuellen Mitarbeitern gehört, dass sich die beiden Piloten bereits zuvor während eines Fluges gestritten haben sollen. In der Hotellobby in San Francisco sei die Situation dann weiter eskaliert. Was genau geschah, ist unklar.

Der Vorfall wurde inzwischen der Zivilluftfahrtbehörde CAA gemeldet. Diese wollte sich nicht weiter äußern. Für Beschäftigungsangelegenheiten sei die Airline verantwortlich. Die CAA wolle sich zu diesen Angelegenheiten nicht äußern. Die Behörde prüfe alle ihr zur Kenntnis gebrachten Informationen und entscheide, ob regulatorische Maßnahmen erforderlich seien, berichtet Radio New Zealand.

Air New Zealand bestätigt Untersuchung

Air New Zealand bestätigte inzwischen eine Untersuchung. Der Sicherheits- und Risikochef der Airline, McGraw, erklärte in einer Stellungnahme: «Wir sind uns eines Vorfalls zwischen zwei dienstfreien Besatzungsmitgliedern in den Vereinigten Staaten bewusst, der derzeit untersucht wird. An Bord des Flugzeugs ereignete sich kein Zwischenfall.»

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